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Nicole Erbe und Nokia ©Nicole Erbe

Nicole Erbe: „Der Input von außen nutzt beiden Seiten“

Das Projekt economy meets art schaut nach vorn - an dieser Stelle aber in loser Folge auch zurück. Denn wir haben einige der bisherigen EMA-Preisträger gefragt, ob rückblickend die Teilnahme eine positive Erfahrung war, die vielleicht sogar noch nachwirkt...

 

Geboren in Ludwigshaven, wohnhaft in Aachen, arbeitet Nicole Erbe seit 1999 in der Euregio grenzübergreifend und für manche Projekte sogar bundesweit als Theaterregisseurin, Choreographin und Theaterpädagogin BuT. Sie ist spezialisiert auf interkulturelle Konzepte sowie interaktive Performances in besonderen Räumen.

 

„An EMA finde ich besonders reizvoll, dass das Projekt Kunst und Wirtschaft zusammenbringt, ohne die Kunst kommerzialisieren zu wollen. Im Zuge unseres Vorhabens haben beide Seiten auf einer pragmatischen Ebene durchaus Parallelen und Ähnlichkeiten festgestellt, wos ie von außen nicht wahrgenommen oder vermutet werden. So hat ein Bauernhof als produzierender Betrieb seine Abläufe, und das Theater hat ebenfalls welche. Das passte gut zusammen, obwohl man dem Hof wenig Kunst zutrauen würde und dem Theater wenig Handwerk. Vielleicht baut Zusammenarbeit da auch Vorurteile ab, schafft ein realistischeres Fremd- und Selbstbild. Der Input, der von außen kommt, nutzt zweifelsohne beiden Seiten.

Was aber sicher zentral ist bei solchen Kooperationen, ist das Thema Innovation. Kreative Ideen - auch wenn es ums Suchen un Finden von Lösungen für Probleme geht - sind die Stärke der Kunst. Andererseits gibt es auch einen Moment, da wird man als Künstler*in konkret, und da wiederum lässt sich vom Betrieb lernen. Wir sind jedenfalls mit unserem damaligen EMA-Partner in Kontakt geblieben, un dich arbeite nach wie vor konsequent an der Aufgabe, Theater zu den Menschen zu bringen. Auch an Orte, di enicht sofort mit Theater assoziiert werden oder wurden. Absehbar zum Beispiel in den Alten Schlachthof in Eupen mit 'Der Gletscher' - Oper 2.0.“

Tags: EMA, Testimonial, economy meets art, Nicole Erbe


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