Aktuell

Finale2018

Sehenswertes Finale vor der Winterpause

Nach dem dritten Advent verabschiedet sich das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen bis zur nächsten Saison – Jetzt noch 130 Werke von Max Scheler bei freiem Eintritt erleben

 Foto oben: Jackie and John F. Kennedy erwarten Hassan II von Marokko, Washington 1963, Max Scheler, Nachlass des Fotografen, Hamburg

Stammgäste kennen die Tradition bereits: Kurz vor Weihnachten gehen im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen die Lichter aus – und bleiben es bis zum Auftakt der nächsten Ausstellungssaison. Vorfreude ist aber bekanntlich die schönste Freude, daher dürfen sich Fans schon mal den 17. Februar 2019 dick im Kalender ankreuzen: An dem Sonntag fällt um 12 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage der Startschuss für das KuK-Jahresprogramm 2019. Auch dieses konzentriert sich wieder auf den Schwerpunkt Fotografie. Welche hochkarätigen Künstler ihre Werke im kommenden Jahr in Monschau präsentieren, verrät der neue KuK-Flyer demnächst.

Dass noch bis Sonntag, 16. Dezember, Momentaufnahmen der Zeitgeschichte in dem historischen Gebäude an der Austraße 9 in Monschau die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist hingegen so bekannt wie beeindruckend: Fotografien aus Deutschland, China und den USA, vornehmlich aus den 1950ern und 60ern, zeigen populäre Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer, Willy Brandt, Martin Luther King, Richard Nixon, Jackie Kennedy, Elisabeth Taylor und Helena Rubinstein in Schwarz-Weiß. Der Erschaffer dieser Arbeiten ist kein Geringerer als Max Scheler (1928-2003). Der in Köln geborene Fotograf und Bildjournalist, dessen Mentor Herbert List ihm seinen Nachlass überließ, wurde vom „Magnum“-Mitgründer Robert Capa persönlich für die nach wie vor in Paris ansässige Agentur gewonnen und prägte später über lange Jahre hinweg die Bildsprache des „Stern“. Auf den zwei unteren Etagen des KuK können Besucher bis zum dritten Advent rund 130 Arbeiten von Max Scheler bei freiem Eintritt in Augenschein nehmen.

Auf der zweiten Etage im sogenannten Kabinett regen im Rahmen von SHIFT derweil Fotografien und eine Videoarbeit aus dem Projekt „Hambacher Forst, eine forensische Bestandsaufnahme. 100 Studenten, zwei Hochschulen, 10.000 Bilder“ von Professor Andreas Magdanz zur Diskussion an. Sie sind ebenfalls noch bis Sonntag, 16. Dezember, eintrittsfrei zu sehen. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Übrigens lohnt es sich, am Büchertisch des KuK zu stöbern: Zahlreiche Kunst-Publikationen sind mit Blick auf Weihnachten zum vergünstigten Preis erhältlich – kreative Geschenkideen!
Weitere Infos unter Telefon 02472/803194.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok