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KULTURFESTIVAL in der StädteRegion Aachen 2010
Foto: van Londen |
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Phantasie berühren, bevor die erste „Klappe“ fällt
Foto: van Londen |
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![]() ![]() MAREN DUBNICK - ÈPAISSISSEMENT MONIKA ORTMANN - FÄDELWERK Eröffnung am 8. Mai 2010 um 16.00 Uhr, die Künstlerinnen sind anwesend. Ausstellungsdauer: 08.05.2010 - 30.06.2010 Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung. Fotos und Eindrücke der Ausstellungseröffnung Künstlerische Leitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier / S16 Spannende Kunst rund um Stoffe und Mode Monschau. Überraschung und Begeisterung war mehrheitlich in den Gesichtern der Vernissage-Besucher der Ausstellung „Èpaississement“ von Maren Dubnick und „Fädelwerk“ von Monika Ortmann im Kunst- und Kulturzentrum Monschau abzulesen. Wer eine beschauliche Auseinandersetzung mit der Mode und Textiler Kunst erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Spannend, unorthodox, farb- und formgewaltig mit großen Rauminstallationen bis hin zu überraschenden Kleinstobjekten vermitteln die beiden Künstlerinnen einen sehenswerten Einblick rund um Kleider, Stoffe und Mode. Begehbare Installationen Fotos und Text: van Londen
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![]() DAS LITHOGRAPHISCHE WERK VON JEAN NICOLAS PONSART (1788 - 1870) Eröffnung am 27. März 2010 um 16.00 Uhr im KuK. Ausstellungsdauer: 27.03.2010 - 02.05.2010 Mit der Präsentation der Lithographien von Ponsart aus Malmedy wird ein Künstler des 19. Jahrhunderts vorgestellt, der sich in seinem Werk überwiegend mit der Region zwischen Maas, Rhein und Mosel auseinandergesetzt hat. Seit den 1820er Jahren machte er sich auf, repräsentative Neubauten in Aachen, wenig bekannte Altertümer der Eifel, Naturschönheiten des Ahrtals und all dies in seiner wallonischen Heimat zu erkunden und künstlerisch zu gestalten. Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Dokumentation der Arbeiten von Jean Nicolas Ponsart. Fotos und Eindrücke der Ausstellungseröffnung Künstlerische Leitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier / S16 Eintritt frei! Lithographisches Können und zeitgenössische Musik Das KuK der StädteRegion Aachen in Monschau überzeugte mit einer facettenreichen Eröffnungsveranstaltung. Monschau. Gleich zwei künstlerische Höhepunkte bot das Kunst- und Kulturzentrum Monschau (KuK) den vielen interessierten Besuchern auf der Vernissage zur aktuellen Ausstellung „Das lithographische Werk von Jean Nicolas Ponsart (1788 1870)“. Neben der Präsentation der Lithographien des aus Malmedy stammenden Jean Nicolas Ponsart präsentierte am frühen Abend die KuK Stipendiatin Giselle Cleres Eigenkompositionen aus der Zeit ihres Monschauer Stipendiums. „Mein ganz besonderer Dank“, so die künstlerische Leiterin Dr. Nina Mika-Helfmeier bei der Begrüßung, „gilt Hans-Gerd Lauscher. Ohne sie, wäre diese schöne Ausstellung nie zustande gekommen.“ In akribischer Arbeit führt Hans-Gerd Lauscher vom Vorstand des Monschauer Geschichtsvereins redaktionell durch die begleitende Dokumentation zur Ausstellung einem aufwendig gestalteten 100-seitigen Katalog. „Das Zustandekommen einer solch umfassenden Ausstellung ist vor allem der Initiative und Beharrlichkeit der Leiterin des KuK-Zentrums, Frau Dr. Nina Mika-Helfmeier, zu verdanken“, erklärte Hans-Gerd Lauscher. Der umfangreiche Katalog wurde kompetent von Bernd Held gestaltet. Der anlässlich einer Ponsart-Ausstellung im Kreismuseum Blankenheim 1988 erstmals erschienene Text wurde überarbeitet und erweitert, im Anhang zahlreiche Abbildungen hinzugefügt. Heinz Frenz und Klaus Ring förderten durch ihre Mithilfe den Neudruck. Auch an die freundliche Unterstützung von Kennern und Freunden Ponsarts den verstorbenen Simone Villers, Walter Kaefer und Albert Fagnoul aus Malmedy, erinnerte Hans-Gerd Lauscher. Mit der ausschließlichen Präsentation der Lithographien von Jean Nicolas Ponsart (1788 1870 ) aus Malmedy wird ein Künstler des 19. Jahrhunderts vorgestellt, der sich in seinem Werk überwiegend mit der Region zwischen Maas, Rhein und Mosel auseinandergesetzt hat. Seit den 1820er Jahren machte er sich auf, repräsentative Neubauten in Aachen, wenig bekannte Altertümer der Eifel, Naturschönheiten des Ahrtals und all dies in seiner wallonischen Heimat zu erkunden und künstlerisch zu gestalten. In die Kunstgeschichte eingegangen ist Ponsart vor allem als ein Meister der Lithographie. Während er sich in seinen Anfängen noch auf das Zeichnen beschränkte, ja sogar seinem Künstlerfreund Madou aus Brüssel das Entwerfen der Figuren überließ, übernahm das schwierige, seitenverkehrte Übertragen der Zeichnungen auf den Stein schließlich selber. Wer heute mit geschärftem Blick für harte Tatsachen die mehr als 160 Jahre alten Lithographien von Ponsart betrachtet, ist geneigt, sie allesamt als romantisch verklärende und biedermeierlich verharmlosende Reminiszenzen einer versunkenen Zeit anzusehen. Dabei wird nur allzu leicht der dokumentarische Wert seines zwischen 1826 und 1852 entstandenen Werkes übersehen, den schon seine Zeitgenossen erkannten, wenn sie in seinen zahlreichen Ansichten mittelalterlicher Burgen die baulichen Überreste vergangener Zeiten naturgetreu bewahrt wussten. Musikalischer Leckerbissen Eine CD mit ihren Liedern und der Katalog zu den Arbeiten von Jean Nicolas Ponsart sind im Monschauer Kunst- und Kulturzentrum für eine Schutzgebühr von 5 € und 10 € zu erwerben. Fotos und Text: van Londen
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![]() AUGENHÖHE Portraits & Reportagen von Harry Schnitger Eröffnung am 17. April 2010 um 16.00 Uhr, der Künstler ist anwesend. Ausstellungsdauer: 17.04.2010 - 25.05.2010 Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung. Fotos und Eindrücke der Ausstellungseröffnung Künstlerische Leitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier / S16 Eintritt frei! |
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![]() ![]() Ausstellung der beiden Montjoie-Stipendiaten JEAN-PIERRE BREDO und MARIE VON HEYL Eröffnung am 20. Februar 2010 um 16.00 Uhr im KuK. Ausstellungsdauer: 20.02.2010 - 11.04.2010 Jean-Pierre Bredo Montjoie-Stipendiat 2010: Seit nun zehn Jahren beschäftigt sich Jean-Pierre Bredo (Absolvent der Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel) künstlerisch-thematisch mit dem hochbrisanten Problem der Gegensätze, unter dem sein Herkunftsland leidet: Die belgische Union früher einmal ein europäisches Modell für multinationale Gemeinschaft wird immer wieder in Frage gestellt. Marie von Heyl Montjoie-Stipendiatin 2010: In Serien angelegte Tuschezeichnungen bilden den Schwerpunkt in Marie von Heyls künstlerischer Arbeit. Ausgangspunkt für ihre detailreichen Zeichnungen ist oft Bildmaterial aus Kunst-, Wissenschafts- und Religionsgeschichte. Dieses kann visuell genauso wie inhaltlich Anstoß für ihre Arbeit sein. Das gefundene Material vermengt sich auf dem Papier mit einer sehr persönlichen Motivik und Zeichensprache, die mit einer inhaltlichen und symbolischen Aufladung von Gesten und Gegenständen arbeitet, wie sie auch in der Religionsgeschichte vorkommt. Doch diese Symbole verharren in Andeutungen und verweigern sich einer Auflösung, was sie ins Traumhafte, Surrealistische verkehrt. Fulminanter Start in ein neues Jahr voller Kunst Erste Ausstellungseröffnung 2010 im KuK fand große Beachtung - Stipendiaten eröffnen neue Horizonte - Künstlerische Positionen überzeugen und animieren zum Hinterfragen. Monschau. Mit gleich drei starken Künstlern startet das Monschauer Kunst- und Kulturzentrum (KuK) in seine diesjährige Ausstellungsreihe. Auf der ausgesprochen gut besuchten Vernissage, beeindruckten die drei aktuellen Montjoie-Stipendiaten Marie von Heyl, Jean-Pierre Bredo und Giselle Cleres mit ihren ausgewöhnlichen Positionen. Zu den vielen interessierten Besuchern gehörte neben zahlreichen Kommunal-Politikern, auch die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Bettina Herlitzius. Hans-Josef Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionalrat und Francis Feidler, künstlerischer Leiter des IKOP, Eupen, attestierten dem KuK und dem KuK-Stipendium einen großartigen Erfolg, der über die Region und das benachbarte Ausland hinaus strahlt. „Auch in Zeiten knapper Kassen, müssen und wollen wir die KuK-Projekte nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen“, versprach Hans-Josef Hilsenbeck für die Städteregion Aachen. Sein besonderer Dank, galt der Ideengeberin und künstlerischen Leiterin des KuK, Dr. Nina Mika-Helfmeier. „Was in der Politik die Wahlen sind, ist für den Künstler die Ausstellung. Wichtig für den Erfolg ist dabei immer, ob man die Menschen erreicht. Den drei KuK-Stipendiaten ist dies bestens gelungen“, so der Politiker weiter. Das Ziel des seit 2004 initiierten KuK Stipendiums besteht in der Vermittlung künstlerischer Positionen, die das KuK als wesentliche Beiträge zur zeitgenössischen Kunst erachtet und in der Schaffung eines Ortes für die Kommunikation und den Dialog zwischen den Künstlern und den KuK-Besuchern. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unkonventionellen Formen in allen Bereichen der bildenden Kunst. Die grundlegende Idee des Stipendiums besteht darin, dem künstlerischen Prozess Raum und Zeit zu geben. Die eingeladenen Künstler entwickeln speziell für das KuK ein Konzept und realisieren es mit der Unterstützung des Kunst und Kulturzentrums. Wichtig ist, dass der jeweilige künstlerische Standpunkt eine eigene Transparenz erreicht, Surreal bis Absurd Mit einem Augenzwinkern Jazz vom Feinsten Nina Mika-Helfmeier (2.v.r.), Francis Feidler (links), Hans-Josef Hilsenbeck (3.v.l.) und Bettina Herlitzius (rechts) mit den drei Montjoie-Stipendiaten Marie von Heyl (2.v.l.), Jean-Pierre Bredo (4.v.l.) und Giselle Cleres (3.v.r.). Foto: van Londen
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| Der Duft der Geschichte Epoche der Tuchmacher-Industrie wird mit neuer Broschüre lebendig Fotografische Gegenüberstellung historischer und aktueller Standpunkte rund um Monschaus Blütezeit. Monschau. „Auf den Spuren der Tuchmacher“ heißt eine neue Broschüre, die sich mit der geschichtlichen Entwicklung rund um die Tuchmacherzeit Monschaus - auseinandersetzt. Herzstück dieser Publikation ist eine interessante, wie gelungene Gegenüberstellung alter und neuer Fotografien der historischen Gebäude aus der Blütezeit jener Epoche. Insgesamt 16 Gebäude werden so in dem 44-seitgen Werk präsentiert. Eine eigens dafür neu erstelle Stadtkarte, ermöglicht dem Leser zu allen 16 Stationen zwischen Dreistegen, Laufenstraße und Rosenthal - zu gelangen und sich selbst ein eigenes Bild vor Ort zu machen. Bei der Vorstellung der Broschüre im Monschauer Kunst- und Kultur Zentrum der StädteRegion Aachen, berichteten die Macher und Initiatoren von ihrer vierjährigen Zusammenarbeit. Mit Dr. Nina Mika-Helfmeier, Beauftragte für Kultur, empirische Forschung und Gleichstellung der Städteregion Aachen sowie Leiterin des KuK (Konzept), Peter Stollenwerk, Redakteur und Fotograf (aktuelle Fotografien), Hans Gerd Lauscher, Vorsitzender des Geschichtsvereins Monschauer Land (Text), Dr. Elmar Neuß, Germanist und emeritierter, akademischer Oberrat (Text), und Matthias Abdank vom Büro für Kommunikationsdesign mit Team Tentakulus (Gestaltung), fand sich ein versiertes und kompetentes Team, dass mit dieser Aufarbeitung der Monschauer Geschichte einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz in der Bevölkerung leisten will. Den jeweils exakten, heutigen Standort der historischen Fotos wiederzufinden, war schwieriger, als angenommen. Monschau ist rundherum sehr zugewachsen viele Bauwerke gibt es gar nicht mehr. „Ich habe bei der Gelegenheit gemerkt, dass man die eine oder andere Stelle dringendst freischneiden sollte“, erklärte der für die aktuellen Fotografien zuständige Peter Stollenwerk. So manche fotografische Gegenüberstellung, musste er sich halsbrecherisch erkämpfen. Was ist noch an alter Bausubstanz der Tuchmacher-Industrie vorhanden? Viele historische Spuren sind längst verwischt. „Große Industrieanlagen sind inzwischen nicht mehr erhalten, andere wurden wunderbar restauriert und anderen Nutzungen zugeführt (z.B. Carat Hotel). Vielen Gebäuden ist ihre Vergangenheit nicht mehr anzusehen. Sie wurden dem Stadtbild angepasst. Wehre und Mühlenteiche sind sang- und klanglos verschwunden. Uns war es wichtig, wenigstens an sie zu erinnern“, so der ehemalige Geschichtslehrer, Hans Gerd Lauscher. Die historischen Fotografien, die aus Klubert/Hermanns/Lauscher/Offermann: „Von Häusern und Menschen“ entnommen sind, entstanden vor gut 100 Jahren. In jener Zeit beherrschte die Tuchmacher-Industrie das gesamte Stadtbild. Auch mit Legenden und falschen, verklärten Ansichten möchte das Team aufräumen. „Entgegen der älteren, ständig wiederholten These, die Monschauer Tuchmacherei sei durch Aachener Religionsflüchtlinge initiiert worden, steht zweifelsfrei fest, dass einheimische Familien den Grundstein gelegt haben“, weiß Dr. Elmar Neuß. Auch das das Rote Haus nicht nur ein Repräsentationsgebäude und Wohnhaus der Fabrikantenfamilie Scheibler war, sondern im Keller als Produktionsstätte genutzt wurde, mag für dem einen oder anderen Geschichtsinteressierten neu sein. „Wir werden das Thema der Tuchmacher-Industrie Monschaus weiterverfolgen“, kündigt Dr. Nina Mika-Helfmeier an. „Auch weiterhin, wird es einmal im Jahr eine Ausstellung zum Thema geben.
Legen mit ihrer neuen Broschüre eine interessante Bereicherung über die Tuchmacherzeit Monschaus vor: (v.l.n.r.) Matthias Abdank, Dr. Nina Mika-Helfmeier, Peter Stollenwerk und Hans Gerd Lauscher. Foto: van Londen |
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