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ELLIOTT ERWITT – Retrospektive (26.10. - 21.12.2014)

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ELLIOTT ERWITT – Retrospektive

calendar  Eröffnung am 26. Oktober 2014 um 12.00 Uhr im KuK Monschau

Ausstellungsdauer: 26.10.2014 - 21.12.2014 

Begrüßung und Einführung: Dr. Nina Mika-Helfmeier (Leiterin des KuK der StädteRegion Aachen), Andrea Holzherr (MAGNUM PHOTOS, Paris)
In Zusammenarbeit mit MAGNUM PHOTOS, Paris



Eintritt frei!

 Elliott Erwitt, fängt in seinem Oeuvre Menschliches, auch Allzumenschliches ein. Im KuK sind seine Mosaiksteine der Wirklichkeit aus mehr als einem halben Jahrhundert fotografischen Schaffens zu erleben. Diese Retrospektive umfasst rund 150 Werke des Magnum-Fotografen. Elliott Erwitt verkörpert einen Typus von Fotograf, den es schon kaum mehr gibt. Einen, der sein Herz nahe am Auge hat und damit etwas sieht, was wir alle oft übersehen: die kleine Komik und kleine Leidenschaft des Alltags, die winzigen Momente, in denen Gesten und Mienen mehr sagen als tausend Worte.
Erwitt ist einer der führenden Fotografen seiner Generation. Extrem vielseitig, mit einem breiten Spektrum an Interessen, richtet er seine Kamera auf Menschliches, auf Tierisches, Politisches und Berührendes. Fotografie ist für ihn vor allem eine „Kunst des Beobachtens“, bei der es in erster Linie auf das Besondere des Blickes ankommt, den man auf die Welt wirft. Die Ironie des Lebens strahlen die Bilder des Fotografen aus, der auch liebevoll als „Woody Allen der Fotografie“ bezeichnet wird.


Kleine Momente des Alltags groß ins Bild gesetzt

Fotoausstellung im KuK Monschau: Magnum-Fotograf Elliott Erwitt blickt mit Ironie und gekonntem Blick auf den menschlichen Charakter.

Monschau. Elliott Erwitt mag Hunde und fotografiert sie. Ganz nett, denkt man auf den ersten Blick. Die wahre Ironie seiner Aufnahmen aber erschließt sich oft erst beim zweiten Blick, wenn er mit unvergleichbarer Beobachtungsgabe auf den menschlichen Charakter die unfreiwillige Komik des Alltags erfasst, ob auf der Straße oder am Strand. Die spontane Wahrnehmung und der Blick für Skurriles und Origenelles ist die große Stärke des legendären amerikanischen Magnum-Fotografen, der 1928 in Paris geboren wurde, auf der ganzen Welt gerne durch die Straßen bummelte, Motive sammelte und auch heute noch viel unterwegs ist.

Das KuK in Monschau widmet dem Meister des Augenblicks jetzt eine 150 schwarz-weiß Fotos umfassende Retrospektive, die auf drei Etagen zu sehen ist.

Bei der Eröffnung am Sonntag rückte vor rund 60 Gästen Städteregionsrat Helmut Etschenberg die feinsinnige Beobachtungsgabe des Fotografen in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Dass eine solch großartige Ausstellung in Monschau zu sehen sei, sei „harte Arbeit.“ In bemerkenswerter Weise sei es der Leiterin des KuK, Dr. Nina Mika-Helfmeier gelungen, Türen zu öffnen und so das KuK als Ort für erstklassige Fotoausstellungen zu etablieren.

Hervorragender Ruf des KuK
Elliott Erwitt lädt zum Schmunzeln ein. Er versucht nicht zwanghaft, der Alltagsszenerie eine komische Note abzuringen, er ist einfach ein Mensch, der mit feinstem Gespür für den versteckten Witz und die kleinen Gesten ausgestattet ist. So wird er auch gerne und liebevoll als „Woody Allen der Fotografie“ bezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Fotoagentur Magnum in Paris wird die Ausstellung präsentiert. Gemeinsam mit Andrea Holzherr von Magnum Photos Paris führte Nina Mika-Helfmeier in die Ausstellung ein, wobei es auch um die Gründungsidee der Fotoagentur Magnum im Jahr 1947 ging. Vier Fotografen ergriffen damals diese Initiative, um das Selbstbestimmungsrecht der Fotografen zu stärken.
Andrea Holzherr, die Elliott Erwitt auch persönlich kennt, beschrieb den Fotografen treffend: „Er ist wie seine Bilder.“ Dass eine solche Ausstellung im kleinen Monschau gezeigt wird, wundert Andrea Holzherr inzwischen nicht mehr: „Das KuK hat sich in der gesamten Fotoszene einen hervorragenden Ruf geschaffen.“

In der Tat: Wenn man auf die Fotoausstellungen der beiden zurückliegenden Jahre zurückblickt, dann wurden in Monschau Arbeiten gezeigt, die keinen Vergleich mehr mit den bedeutenden Kunstmetropolen zu scheuen brauchen. Auf diesem Niveau möchte sich das KuK auch weiterhin bewegen: Nach der Erwitt-Retrospektive ist zwar zunächst einmal sechs Wochen Pause, aber für 2015 sind fünf weitere Fotoausstellungen geplant, die sich ebenfalls auf diesem Level bewegen sollen.

Mit nahezu 30 000 Besuchern in diesem Jahr hat sich das KuK zudem in der öffentlichen Wahrnehmung eindrucksvoll positioniert, auch wenn es am Rande der historischen Altstadt gelegen nicht auf der klassischen Touristen-Route liegt, aber für Monschau eine kulturelle Errungenschaft ersten Ranges darstellt.

Ausstellung bis zum 21. Dezember zu sehen
Die Fotoausstellung mit rund 150 schwarz-weiß Arbeiten von Elliott Erwitt ist noch bis zum 21. Dezember im KuK Monschau zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstags bis Freitags von 14 bis 17 Uhr sowie Samstags und Sonntags von 11 bis 17 Uhr.
(Peter Stollenwerk)


Fotos: Bert van Londen

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