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Beating the drum

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Einmal Schlag-Star sein

Beating the drum ist ein ungewöhnliches Mitmachkonzert im Rahmen des Projekts Kulturfestival/ Signal X der Städteregion Aachen im Musikbunker Aachen

3. Oktober 2014 um 19.30 Uhr im Musikbunker Aachen.

N. U. Unruh gehört zweifelsohne weltweit zu den innovativsten Klangkünstlern. Der experimentelle Perkussionist und Instrumentenbauer gehört neben Blixa Bargeld zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Post-Industrial-Band Einstürzende Neubauten. Er kommt im Rahmen des Kulturfestivals der StädteRegion nach Aachen. „Und zwar sozusagen als Vorhut des Projekts Signal X“, wie die Festivalleiterin Nina Mika-Helfmeier erläutert. Das Projekt Signal X ist seit Langem fester Bestandteil der Veranstaltungsreihe. Es zielt darauf ab, Musiker verschiedener Genres zusammenzubringen, damit sie cross-over gemeinsam an neuen Klangwelten arbeiten. Das X steht dabei für den interdisziplinären Charakter, Signal dafür, dass dieses Projekt Impulsgeber sein will, um in neuen Netzwerken zu denken und diese für Weiterentwicklung in der darstellenden Kunst, insbesondere Musik zu nutzen".

Bevor Musiker der Einstürzenden Neubauten im November ihre neue Produktion LAMENT präsentieren, kommt Unruh am Tag der Deutschen Einheit (Freitag, 3. Oktober) in die Kaiserstadt, um mit einem interaktiven Konzert jeden Kulturinteressierten selbst zum Musiker zu machen. Beating the drum heißt das experimentelle Event, das um 19.30 Uhr im Aachener Musikbunker an der Goffardstraße 26 beginnt. Und was dabei passiert, erklärt Unruh so: „Ich habe etwa 20 Trommeltische konstruiert. Sie enthalten Perkussionen, vornehmlich Base Drums, und Becken. Sticks verteile ich außerdem. Und dann kann jeder draufhauen und teilhaben.“ Und zwar wirklich jeder, denn zum Mitmachen sind ausdrücklich nicht nur Menschen mit Musiziererfahrung aufgefordert, sondern jeder, den die Rhythmuslust packt. Klingt nach Chaos, oder? „Nein, also eine Trommel-Anarchie ist nicht die Intention“, erwidert der gebürtige New Yorker. Zwar ist erwünscht, dass Zuschauer ihre Rolle mit Akteuren tauschen „und einfach drauf los spielen, aber es soll schon Sinn machen“. Daher geben Tracks, die als Orientierung oder musikalischer roter Faden über Lautsprecher laufen, rhythmisch eine Richtung vor. Die Perkussionen sind analog – und vom Kult-Schlagzeuger selbst gebaut, so manipuliert, dass ein angenehmer dunkler Sound ertönt. Unruh, der mit diesem Konzept schon mehrere Dutzend Konzerte gespielt hat und daher Erfahrung mitbringt, schmunzelt: „Anfangs klingt das oft noch ein wenig unbeherrscht. Das hängt damit zusammen, dass diese schlagende Bewegung im Normalfall im Alltag nicht ausgelebt wird und man da einen gewissen Nachholbedarf mitbringt. Aber das fügt sich schnell zusammen. Man nimmt mit dem Nachbarn Augenkontakt auf, achtet darauf, was die anderen machen, und dadurch spielen alle Akteure innerhalb relativ kurzer Zeit buchstäblich zusammen.“ Dass das trotz gewisser Vorgaben jedes Mal ein bisschen anders klingt, findet Nina Mika-Helfmeier besonders reizvoll an diesem Konzert: „Es ist einmalig. Jeder kann sich beteiligen, alle, die an diesem Abend zusammenkommen, schaffen gemeinsam etwas absolut Einmaliges und nicht Wiederholbares". "Das erzeugt eine starke Dynamik“, sieht Lars Templin (Musikbunker) diesem vorletzten öffentlichen Termin des diesjährigen Kulturfestivals X der StädteRegion Aachen gespannt entgegen. Und nimmt er vielleicht sogar selbst die Sticks zur Hand.

Beating the drum mit N. U. Unruh von den Einstürzenden Neubauten: Freitag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, Musikbunker, Aachen. Tickets sind ab sofort für den Preis von 3 Euro verfügbar an den bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen unter Telefon 0241/5198-2664 und www.staedteregion-aachen.de/kulturfestival


Hier ein paar links zu vorangegangenen Veranstaltungen und FB :
http://www.youtube.com/watch?v=0izQYDG14gI
http://www.youtube.com/watch?v=7vfxQAp6dnk
https://www.facebook.com/BeatingTheDrum

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