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Start · Veranstaltungen 2017 · SAMMLUNG WILLY-BRANDT-HAUS (29.06. - 24.08.2014)

SAMMLUNG WILLY-BRANDT-HAUS (29.06. - 24.08.2014)

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SAMMLUNG WILLY-BRANDT-HAUS

Klassische Moderne · Aufbruch der Moderne · Staatsferne Kunst der DDR · Zeitgenössische Kunst

calendar  Eröffnung am 29. Juni 2014 um 12.00 Uhr im KuK Monschau

Ausstellungsdauer: 29.06.2014 - 24.08.2014 

Begrüßung: Dr. Nina Mika-Helfmeier (Leiterin des KuK der StädteRegion Aachen)
Einführung: Gisela Kayser (Geschäftsführerin des Freundeskreises des Willy-Brandt-Hauses in Berlin)



Eintritt frei!

Die Sammlung Willy-Brandt-Haus (Berlin) umfasst mehr als 3000 Kunstwerke. Unter den Exponaten sind neben Aquarellen, Ölbildern und Zeichnungen auch Fotografien, Skulpturen und Videokunst. Eine Auswahl von rund 120 Werken aus der Sammlung wird im KuK-Zentrum ausgestellt. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Max Beckmann, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Ernst, George Grosz, Conrad Felixmüller, Elfriede Lohse-Wächtler, Oskar Kokoschka, Josef Beuys, Neo Rauch oder Pit Kroke. Die Ausstellung bezieht verschiedene Kunstformen ein und bildet einen kunstvollen und gesellschaftspolitischen Rundumblick.


Keine gefälligen Inhalte vermitteln, sondern Geschichte(n) erzählen

100 Exponate der Willy-Brandt-Haus Sammlung Berlin im KuK

Monschau. Mit der aktuellen Ausstellung „Sammlung Willy-Brandt-Haus“ die Aquarelle, Ölbilder, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Videokunst der Klassischen Moderne, Aufbruch der Moderne, Staatsferne Kunst der DDR und Zeitgenössische Kunst zeigt, beweist das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion in Monschau (KuK) einmal mehr seine Leuchtturmfunktion in Sachen Ausstellungskultur weit über die Region hinaus. Zusammen mit der Geschäftsführerin und künstlerischen Leiterin des Freundeskreises des Willy-Brandt-Hauses in Berlin, Gisela Kayser, gelang es der Leiterin des KuK, Dr. Nina Mika-Helfmeier, rund 120 aus der mehr als 3000 Werke umfassenden Sammlung nach Monschau zu holen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Max Beckmann, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Ernst, George Grosz, Conrad Felixmüller, Elfriede Lohse-Wächtler, Oskar Kokoschka, Josef Beuys, Neo Rauch oder Pit Kroke.

Die Kunstwerke sind bewusst ausgewählt, denn sie spiegeln die gesellschaftspolitischen Themen wie beispielsweise soziale Gerechtigkeit, Arbeitslosigkeit, Krieg, Militarismus, Meinungsfreiheit der letzten 100 Jahre. „Allerdings ist wichtig, sich klarzumachen, dass es sich nicht um eine parteipolitische, sondern um eine gesellschaftspolitische Sammlung handelt“, so Nina Mika-Helfmeier. „Die hier präsentierte Ausstellung zeigt uns deutlich, dass Kunst Politik und gesellschaftliche Zusammenhänge häufig erst transparent und greifbar macht. So kann der Künstler durch sein Werk die Frage nach der ethischen und moralischen Dimension der Politik stellen. Mir persönlich hat die Ausstellung deutlich gemacht, dass die politische Kunst, nicht nur als Reaktion auf bestehende Verhältnisse zu verstehen ist. Freie Kunst, die keine manipulative Kunst unfreier Systeme ist, erhebt auch den Anspruch Politik selbst mitzugestalten. Und das ist auch gut so“, erklärte die Leiterin des KuK weiter.

Zur gut besuchten Vernissage kam neben vielen Künstlern und Kunstinteressierten auch die politische Prominenz aus Monschau und Aachen. Neben Dr. Nina Mika-Helfmeier und Gisela Kayser kamen auch Axel Kahl von der EWV (Energie- und Wasserversorgung GmbH) ohne deren Sponsoring die Ausstellung nicht möglich gewesen wäre und Charlotte Delonge, die im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres bei der StädteRegion Aachen die Ausstellung mit kuratiert hat, zu Wort. Von der weiteren Mitkuratorin Mirja Linnekugel aus Berlin, überbrachte Gisela Kayser herzliche Grüße.

„Ich möchte Sie einladen, unsere Sammlung zu entdecken und die – manchmal überraschende – Präsentation in diesen wunderschönen Ausstellungsräumen zu genießen“, so Gisela Kayser bei der Begrüßung. „Mein großes Dankeschön gilt dabei Nina Mika-Helfmeier, für die wunderbare Zusammenarbeit, nicht erst seit dieser Ausstellung. Die Verbindung zwischen dem Willy-Brandt-Haus in Berlin und dem Kunst- und Kulturzentrum in Monschau ist jetzt schon über viele Jahre gewachsen, eine gewinnbringende Kooperation – für beide Seiten. Obwohl zwischen Berlin und Monschau hunderte Kilometer liegen, das Publikum und die lokale Kunstszene sehr unterschiedlich sind und man auch die kulturpolitische Situation nicht vergleichen kann, so ist es doch erstaunlich, dass es thematisch und programmatisch viele Überschneidungen gibt. Ich freue mich, dass si in den letzte Jahren Ausstellungen wie die Fotografien von Jim Rakete von Berlin nach Monschau wandern konnte. Mit der Präsentation der Kunstsammlung hier in Monschau setzen wir ein weiteres Highlight auf unserem gemeinsamen Weg, der sicherlich kein Schlusspunkt ist“, verriet Gisela Kayser.
Die Ausstellung „Sammlung Willy-Brandt-Haus“ ist noch bis Sonntag, 24.8.2014 in den Räumlichkeiten des Kunst- und Kulturzentrums der StädteRegion in Monschau, Austraße 9, zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Schreiben für die großartige Ausstellung verantwortlich (von links): Charlotte Delonge, Axel Kahl, Dr. Nina Mika-Helfmeier und Gisela Kayser.
Foto, Text und Fotogalerie: van Londen

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Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen
Austraße 9
52156 Monschau
Telefon/Fax: 02472 - 803194
info@kuk-monschau.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 17.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Parken direkt am Haus auf der Straße oder im Parkhaus möglich.


KuK Monschau

 
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