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KULTURFESTIVAL 2013 (21.05. - 06.09.2013)

KULTURFESTIVAL DER STÄDTEREGION AACHEN 2013

Festivaldauer: 21.05.2013 - 06.09.2013

 

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20. September 2013, 20.00 Uhr
Lesung „Alte Liebe“ – Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Pädagogisches Zentrum, Gymnasium Baesweiler

Gesundheitsbedingt musste der im Rahmen des Kulturfestivals vorgesehene Termin Ende Juni mit Harry Rowohlt in der Baesweiler Burg kurzfristig abgesagt werden. Nun ist es uns gelungen, Elke Heidenreich und Bernd Schroeder für eine Lesung aus ihrem Buch „Alte Liebe“ zu gewinnen.

Am Freitag, den 20.09.2013 werden die beiden Autoren im Pädagogischen Zentrum im Gymnasium Baesweiler ab 20.00 Uhr die Geschichte des Ehepaares Lore und Harry erzählen, an denen die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen ist.
Die leidenschaftliche Lore hat Angst, bald mit dem frisch pensionierten Harry untätig im Garten zu sitzen. Unterdessen heiratet ihre Tochter Gloria in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen, der ihr Vater sein könnte. Wie konnte es so weit kommen? Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen in umwerfenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.

Die ursprünglich für die Lesung von Harry Rowohlt erworbenen Karten behalten für diesen Termin mit Elke Heidenreich & Bernd Schroeder ihre
Gültigkeit.
Kartenbesitzer/innen haben ebenfalls die Möglichkeit, Karten für Harry Rowohlt an den Aachener Vorverkaufsstellen (Klenkes-Ticket im Kapuziner Karree und Media Store des ZV an der Großkölnstraße 56) zurück zu gegeben.
Dort sind ebenfalls ab dem 16.8.13. noch Karten (3 Euro) für die Veranstaltung mit Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erhältlich.
Ab Mittwoch dem 21.8.13 findet ferner ein Ticketvorverkauf lokal im Bürgerbüro der Stadt Baesweiler (Mariastr. 2) statt.


Das ganze Programm in Bild und Text und als PDF-Download.

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NEUER TERMIN: 22. Juni 2013, 18.00 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr)
Katja Rieman & Arne Jansen: Winter – Ein Roadmovie

Europaschule, Am Langenpfahl 8, Herzogenrath

Die Karten behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit.

Der Filmpreis Bambi steht bei ihr daheim ebenso in der Vitrine wie der Adolf-Grimme-Preis, die Goldene Kamera und der Berliner Bär: Katja Riemann gehört zu Deutschlands besten und am höchsten ausgezeichneten Schauspielern. Und mehr noch: Die sympathische Schauspielerin hat sich längst auch als Sängerin einen Namen gemacht. Startschuss für ihre Musikkarriere war wohl die Goldene Schallplatte, die sie für den Film-Soundtrack zu „Bandits“ (1997) erhielt. Ihre Solo-Debüt „Nachtblende“ (2000) bewegte sich noch im Pop-Bereich, es folgten u.a. das englischsprachige Jazz-Album „Favorites“ (2003). Bei ihrer aktuellen Live-Tour wendet sie sich der Klassik zu: Liedern von Franz Schubert und Texten von Heinrich Heine.

In ihrer Verbindung von Satire und Schwermut und Empfindsamkeit sind Heines Winterreise und Schuberts Liederzyklus nicht bloß ein Hörgenuss, sondern auch ein Spiegel deutscher Geschichte. Katja Riemann und Arne Jansen beschäftigen sich in Zeiten der Eurokrise mit dem Traum von Europa – lange vor der EU. Die Schauspielerin und Sängerin Riemann leiht dabei dem Dichter und Komponisten ihre Stimme und lässt dank ihrer darstellerischen Kraft die Inhalte (be)greifbar werden. Der Gitarrist Jansen, der unter anderem 2008 auf sich aufmerksam machte, als er den Förderpreis des renommierten Festivals JazzBaltica erhielt, begleitet sie dabei.

Eintritt 3 Euro: Ticketverkauf lokal am 18. April, 7 bis 17 Uhr (Info im Foyer), sowie ab 19. April, werktags 10 bis 12 Uhr (Zimmer 307), bei der Stadtverwaltung Herzogenrath, Rathausplatz 1, sowie ab sofort bei den Aachener Vorverkaufsstellen.

 


 

kulturfest2013_lakaien

7. Juni 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Deine Lakaien – Acoustic

Citykirche St. Nikolaus, Großkölnstraße/Ecke Minoritenstraße, Aachen

Von gewöhnlichen Konzerten kann und konnte man bei Deine Lakaien noch nie sprechen. Dem Einfallsreichtum, mit dem Ernst Horn und Alexander Veljanov ihre Zuhörer erfreuen und überraschen sind keine Grenzen gesetzt. Deine Lakaien zeichnen sich durch perfektes musikalisches Zusammenspiel aus: Veljanovs Gesang in Verbindung mit elektronischen und akustischen Instrumenten. Sie sind in der Lage diese Basis zu einem fulminanten Klangerlebnis auszuweiten, wie sie es 2007 mit ihrer „20 Years of Electronic Avantgarde“ Orchester Tour zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt gezeigt haben. Genauso gelingt es ihnen, ihre Werke perfekt auf das Wesentliche – die prägnante Stimme von Alexander Veljanov und das virtuose Klavierspiel von Ernst Horn – zu minimieren. Unter sog. Elektronikbands wahrscheinlich weltweit eine einmalige Angelegenheit.

Bereits 1995 gab es dazu ein „Acoustic“-Album sowie eine umjubelte „Acoustic“-Tournee und das gleichnamige Album hielt sich überraschend wochenlang in den deutschen Verkaufscharts. Und 2009 konnten sich alle Fans und Musikliebhaber erneut auf solch ein pures Musikerlebnis freuen: Konzerte vor ausverkauften Häusern, bei denen, neben einem Querschnitt durch ihr bisheriges Schaffen, bereits auch neue Songs ihres 2010 erschienenen Albums „Indicator“ präsentiert wurden. Nicht nur in Deutschland, sondern quer durch ganz Europa, Russland und auch in China, gastierten Deine Lakaien in Theatern und Konzertsälen, Museen und Kirchen, in Musikakademien und auf Festivals und hinterließen ein erstauntes und begeistertes Publikum.

Auch diesmal gibt es einen musikalischen Streifzug durch 25 Jahre gemeinsamen Schaffens, wobei Bekanntes, Rares und auch bis dato noch nicht Gehörtes im Akustikgewand zu erleben sein wird. Deine Lakaien in Reinform. Einzigartig und unvergleichlich.

Eintritt 5 Euro: Tickets sind ab sofort an den Aachener Vorverkaufsstellen erhältlich.



 

kulturfest2013_farfarello

8. Juni 2013, 21.00 Uhr (Einlass: 20.30 Uhr)
farfallo im Licht … Das Spiel der Elemente!

Dreieinigkeitskirche, Moltkestraße 1, Eschweiler

Mit dem neuen Programm und vielen Stücken aus dem aktuellen farfarello-Album Glück! zeigen Mani Neumann (Geige, Flöten) und Ulli Brand (Gitarre) das seit 2008 erfolgreiche Projekt farfarello im Licht buchstäblich im besten Licht. Die Musiker haben berühmte Unterstützung dabei: den Weltklasse- Percussionisten Nippy Noya. Der wurde 1946 als Sohn eines japanischen Taiku-Schlagzeugers in Indonesien geboren, ist jedoch bekannt für sein eingängiges Spiel auf den eher im südamerikanischen Raum bekannten Congas und auf der afrikanischen Kalimba. Zu seinem Repertoire gehören viele weitere Percussioninstrumente aus aller Welt, sodass internationale und zugleich grenzen lose Rhythmik zu erwarten ist.

Lichtkünstler Jörg Rost von rost:licht aus Schwerte verleiht der Musik mit seinen illuminativen Installationen einen unvergleichlichen Rahmen, der über die Ohren hinaus die Augen anspricht. Rost lässt mit mehr als 80 Scheinwerfern atmosphärisch wechselnde Farbstimmungen im Zusammenspiel mit den Klangwelten entstehen. Diese stimmt er individuell auf den Aufführungsort und die Musik ab. farfarellos ungewöhnliche Spielweise und Melodien vereinen sich mit der Komposition aus farbigem Licht und Schatten zu einer atemberaubenden Symbiose. Dieses Projekt füllt und verwandelt sakrale Gebäude und schafft eine überwältigende Atmosphäre.

Der Eintritt ist frei!



 

kulturfest2013_voogdt

14. Juni 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Cornelis Voogdt: Tribute to Jacques Brel

Evangelische Kirche, Rosentalstraße 8, Roetgen

Jacques Brel erzählt in seinen Chansons von der Liebe und deren Scheitern, von der Hafenstadt Amsterdam, vom flachen Flandern – und von den Frauen, von Mathilde, Marieke, Madeleine, Rosa. Fünfunddreißig Jahre nach seinem Tod begeistert seine Musik unvermindert, faszinieren seine Texte nach wie vor Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt.

Cornelis Voogdt verbeugt sich vor seinem großen Vorbild und macht dessen Lieder zugleich zu seinen eigenen, spürt ihren Geschichten nach und erweckt deren Figuren und Sehnsüchte erneut zum Leben. Jedes Lied wird bei Cornelis Voogdt zu einem Gedicht, einem kleinen Theaterstück. Er singt einige Chansons in Brels Muttersprache Niederländisch Flämisch, andere in deutschen Übersetzungen. In drei Minuten scheinen ganze Lebensläufe auf, in einer Momentaufnahme macht er das Drama einer ganzen Existenz spürbar.

Der niederländische Sänger, der in Berlin seine Wahlheimat gefunden hat und sich seit Jahren intensiv mit Jacques Brel auseinandersetzt, kommt natürlich nicht allein. Der Akkordeonist Gerhard A. Schiewe und das schwedische Frauen-Streichquartett MALVA (Linnea Hällqvist, Violine; Knapp Brita Pettersson, Violine; Maria Jonsson, Viola; Stina Larsdotter, Violoncello) aus Göteborg begleiten ihn.

Der Eintritt ist frei!

 


 

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15. Juni 2013, 19.00 Uhr (Illumination ab ca. 22.00 Uhr)
Philipp Geist – Illumination
Bedlam Oz, Bombastics & Jaap Slaagmann – WalkActs
„Eine Nacht für die Burg“

Burg, Burgstraße, Alsdorf

Philipp Geist haben seine Lichtinstallation und sein video mapping berühmt gemacht. Weil der Berliner Künstler Bauwerken mit den Projektionen und gezielter Beleuchtung nicht einfach nur ein neues Gesicht verleiht, sondern auf und mit ihnen sogar Geschichten erzählt. Für das Mapping legt er die Maße und Gegebenheiten eines Gebäudes zugrunde für eine Licht- und Video-Installation, die beispielsweise die Illusion erschafft, in den Fenstern würden Kerzen flackern, die Rahmen würden strahlen und sich ausdehnen oder die Fassade würde eine andere Struktur annehmen. Nach Performances in Berlin, Bangkok, Vancouver und Rom, die ein Spektakel für Zuschauermassen waren, kommt er nach Alsdorf, um maßgeschneidert für die Burg das Auge zu betrügen und zu erfreuen.

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Die Wartezeit auf die Dämmerung verkürzt Comedy aus drei Ländern. Drei WalkActs zu Besuch auf dem historischen Gelände im Herzen Alsdorfs. Bedlam Oz ist eine Straßentheatergruppe aus Australien mit Sitz in England. Sie gibt einen Teil ihrer mimischen und gestischen Möglichkeiten ab, indem sie in flexiblen Röhren agiert und diese personifiziert. Heiteren Hörgenuss garantieren The Bombastics. Das deutsche Trio tritt in extravaganten Clownskostümen auf, erstaunt entgegen dem Witzig-Tollpatschigen, was die Staffage vermuten lässt, mit komplexer Musik zwischen Balkanblues, Punkabilly und Italoswing. Der Niederländer Jaap Slaagman hat mit Pop-up eine überdimensionale Reisekiste dabei, der kuriose Gestalten entsteigen und ihre Geschichte(n) erzählen. Darüber hinaus sind auch zahlreiche regionale Künstler vor Ort, um kleine und große Zuschauer zu verzaubern.

Das Event wird vom Land NRW im Rahmen des Projektes „Based in der SR Aachen“ gefördert.

Der Eintritt ist frei!

 


 

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21. Juni 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Ringo playing The Beatles

Tenne, Bachstraße 13 a, Eicherscheid (Simmerath)

„Get Back“ und „Don’t Let Me Down“ waberten 2008 durch Aachens Straßen. Wo die Musik der Beatles herkam? Vom Dach! Dort nämlich hatten sich die fünf Jungs der Coverband Ringo platziert, um ein unangekündigtes und nicht einmal genehmigtes Konzert zu geben – jung und wild wie die Beatles selbst. Dieses Image unterstrichen sie auch bei den mobilen Bus-Top-Konzerten 2012. Und das ist es wohl auch, was den Charakter dieser Gruppe prägt und sie deutlich von anderen Coverbands abhebt. Ringo macht kein unnötiges Brimborium. Die Band verpackt ihre Vorbilder nicht in einer theatralischen Imitation, sondern spielt einfach deren Musik. So echt wie möglich.

Ringo setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Aachener und Kölner Bands Sundown, Soulbuzz, Señor Torpedo und Rakete Mutter. Sie gründeten eine selbsternannte Pop-Supergroup, um die Beatles zu huldigen. Die Musiker sind in ihren 20ern und damit jünger als die meisten, die sich sonst an die Kultmusik der 1960er heranwagen. Es geht ihnen nicht nur darum, der Beatles-Generation authentischen Sound ihrer Zeit zu bieten. Sie wollen auch einer neuen Generation von Popfans klarmachen, wo die musikalischen Wurzeln ihrer Lieblingsbands – von Mando Diao bis Arctic Monkeys – liegen.

In guter Britpop-Tradition treten die Jungs selbstbewusst auf und begeistern ohne Vorwärmen mit Power. Gleich zu Beginn ihrer Performances lenken sie den Fokus auf krachige Songs wie „Helter Skelter“. Aber auch gerade Ohrwürmer der frühen Beatles-Jahre wie „She Loves You“ oder „I Want To Hold Your Hand“ aus den frühen Jahren machen Ringo und dem Publikum auf zahlreichen Festivals und Club-Konzerten besonderen Spaß.

Der Eintritt ist frei!

 


kulturfest2013_feininger

Eröffnung: 6. Juli 2013, 16.00 Uhr
Andreas Feininger – That's Photography

Kunst- und Kulturzentrum, Austraße 9, Monschau

Klarheit, Einfachheit und Organisation sind die Grundprinzipien von Andreas Feiningers Arbeit. Über das Kunstgenre, für das er weltweiten Ruhm erntete, sagte er: „Fotografie, die Sprache des Sehens, ist mein Medium. Indem sie die Kluft zwischen Sprache und Buchstaben überbrückt, wird sie zum idealen Mittel der weltweiten Kommunikation.“ Und so sind Feiningers Werke universell verständlich und faszinierend. Der Fotograf, dessen Vater Lyonel bekannter Maler war, wurde 1906 als amerikanischer Staatsbürger in Paris geboren, ist 1999 in New York gestorben und verbrachte einen großen Teil seiner Jugend in Berlin, Weimar und Dessau.

Die Fotokunst von Andreas Feininger hat einen Charakter, der unverwechselbar ist. Den für ihn typischen Stil prägen Aufnahmen mit Fachkameras und Spezialobjektiven mit weiter Brennweite. Er experimentierte ebenso mit Porträts und Nahaufnahmen. Die bekanntesten seiner Werke sind indes Architektur-Motive. Er inszenierte gern Großstädte wie New York, setzte Bauwerke spannungsreich in Kontext mit natürlichen Phänomenen wie etwa dem Himmel, einem nebelartigem Dunst oder Wasser. Diese Fotos konzentrieren sich nie auf ein Detail, sondern zeigen eine Weite, in der das Große selbst zu einem Detail wird. Oder das Auge täuscht, wenn ein Treppenhaus perspektivisch begründet die Form eines Schneckenhauses annimmt.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Zeppelin-Museum Friedrichshafen statt.

Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist bis 1. September zu sehen.

 


 

kulturfest2013_signalx

19. Juli 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Signal X – Konzert
Cross-over Projekt der StädteRegion Aachen

Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7, Alsdorf

Die Fortsetzung des Internationalen Musikprojekts „The String Theory Workshop“ und des Projektes Signal X findet in die StädteRegion Aachen 2013 statt.

Lokale Musiker, Vokalisten und Bands werden sich an dem Projekt Signal X unter der Leitung des Berliner Musikers Nackt (Apparat, Warren Suicide) beteiligen. In seiner ursprünglichen Bedeutung kommt der Begriff „string theory“ aus der Quantenphysik. Beides zusammen verbindet sich in den musikalischen und künstlerischen Crossover-Projekten „The Göteborg String Theory“ (2008) und „The Berlin String Theory“ (2009) in ein eigenes Format, das inzwischen auf internationaler Ebene Konzerte und CDs realisiert. Das Göteborger Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Kreativen aus Musik und Kunst, die ein Jahr später mit Berliner Künstlern ein neues Crossover-Projekt ins Leben gerufen haben. Auf Berlin und Göteborg folgte nun im Sommer 2011 die StädteRegion Aachen. 2012 fand die Fortsetzung des Projektes mit regionalen Musikern, unter der Leitung vom Berliner Musiker Nackt unter dem Titel Signal X statt.

Die Grundlage von Signal X ist, dass hier Musiker verschiedener regionaler Szenen die Möglichkeit bekommen, Stücke aus ihrem Repertoire neu zu arrangieren, aufzuführen und eine entsprechende CD einzuspielen. Orchestermusiker interpretierten an Geige, Violoncello oder Bratsche die Stücke von regionalen Bands und Musikern.

Es sind dabei:

neogene
Gitarren, Bass, Schlagzeug. Dynamiken zwischen Brett, Krach und Stille. Lyrisches Mäandern, große Bögen, helle Punkte, die Stimme der Sängerin. Gegensätze, die keinen Widerspruch darstellen für die Aachener Rockband neogene, die es ebenso krachen lassen wie still berühren kann. Ihr zweites Album „huting“ ist musikalisch unüberhörbar, Songwriting und Handwerk sind auf konstant hohem Niveau.

KATORTZ
gründeten sich Ende 2009 als klassisches Rocktrio. Mit Inspirationsquellen wie Queens of the Stone Age, Primus oder den Beatles war die Stilrichtung für KArsten Nordhausen (b. Voc.), TOshi Trebess (voc., git) und Stefan SchwaRTZ (dr) schnell gefunden. Ihr Debütalbum „Wir haben alles gesehen“ mit 10 Songs ist kürzlich erschienen.

Sonja Mischor
Die Musikerin und Bildende Künstlerin gehörte 2011 als Querflötistin zum Projekt „Aachen String Theory“. Seit vielen Jahren überzeugt sie nicht nur in der lokalen Szene viele Musikerinnen und Musiker zu gemeinsamen Projekten zwischen experimentelller Musik, Klassik und Jazz – z. B. in ihrer Konzertreihe „Live Soirée“ mit dem Akkordeonisten HeJo Schenkelberg oder bei Cheese Danish mit Bassist/Violinist Uwe Böttcher.

Sebastian Sturm
Der Aachener gehört sicherlich zu den besten klassischen Roots Rock Reggae-Interpreten im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit seinen Formationen Jin Jin bzw. Exile Airline spielte Sturm bereits Support bei Gentleman oder begeisterte zehntausende Besucher bei Summerjam-Festival (Köln), Zenith (Paris) oder Reggae Sun Ska (Bordeaux). Auch hinter den Bühnen erlangten Sebastian und seine Begleiter bei ihren Unplugged Sessions einen hervorragenden Ruf unter den beeindruckten Kollegen.

Annalisa Derossi
Ihre Leidenschaft und Talent für interdisziplinäre Projekte hat sie in allen möglichen Kombinationen und Funktionen – als Tänzerin, Performerin, Pianistin, Schauspielerin, Choreografin... Das qualifizierte Annalisa Derossi bereits 2011 im Projekt der „Aachen String Theory“, dem Vorläufer von Signal X.

Uwe Böttcher
Der Kontrabassist Uwe Böttcher studierte zuerst klassische Violine, bevor er sich in den Kontrabass verliebte. Seine Mitwirkung in Gruppen/Projekten ist fast unaufzählbar. Sei es mit dem Theater K zu Prosatexten von Sarah Kirsch, in den aktuellen Bands Dold oder White Elephant oder als Violinist mit einem Repertoire klassischer Lieder. Sonja Mischor und Uwe Böttcher lernten sich im letzten Jahr beim Filmprojekt „Signal X“ des Nina Hagen-Musikers Warner Poland kennen.

...sowie ein lokales Streicherensemble.

Das Projekt wird im Rahmen der regionalen Kulturförderung vom Land NRW unterstützt.

Eintritt 3 Euro: Ticketverkauf lokal bei der Stadtverwaltung Alsdorf, Hubertsstraße 17, Zimmer 509/510 zu den üblichen Öffnungszeiten und ab sofort bei den Aachener Vorverkaufsstellen.

 


 

kulturfest2013_triggerfinger

20. Juli 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Triggerfinger – Live

Zinkhütter Hof, Cockerillstraße 90, Stolberg (indoor)

Warschau, London, Budapest, Glasgow, Paris: Die Auftrittsorte der belgischen Rockband Triggerfinger sprechen für sich – und für ihre Bekanntheit. Stolberg ist in dieser Auflistung
ein bisschen ungewöhnlich, passt aber dennoch, schließlich liegen die Anfänge von Triggerfinger nicht in großen Konzerthäusern, sondern in den kleinen Clubs und Bars von Antwerpen. Während die Popularität sich vervielfacht hat, ist die Besetzung seit der Gründung 1998 nahezu unverändert geblieben: Ruben Block (Gitarre/Gesang) und Mario Goossens (Schlagzeug) holten lediglich mit Paul Van Bruyntegem einen neuen Bassisten ins Boot, nachdem der erste abgesprungen war – das allerdings gleich zu Anfang.

„Love Lost in Love“, „Let It Ride“, „It Hasn’t Gone Away“ und noch im Vorjahr „I Follow Rivers“: Die Single-Auskopplungen aus den mittlerweile sechs Alben – drei davon Studiound drei Live-Alben – bescheren den Blues-Rockern seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit Präsenz im Radio und in den Charts. „I Follow Rivers“ landete in Belgien und in Österreich auf Platz 1, in Deutschland immerhin auf Platz 9. Dass ihre Musik breitentauglich ist, hat Triggerfinger bei zahlreichen Auftritten auf den größten Festivals Europas bewiesen, darunter PinkPop und Lowlands in den Niederlanden sowie RheinKultur in Bonn. Nichtsdestotrotz nimmt das Trio für sich in Anspruch, ehrliche Musik, mal melodiös, mal rhythmusbetont, zu machen, die sich nicht nach dem Zeitgeschmack richtet, sondern eigene Wege geht.

Support: Neogene

Tickets 3 Euro: ab sofort erhältlich bei den Aachener Vorverkaufsstellen.

 


 

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6. September 2013, 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Jan Plewka singt Simon & Garfunkel: Mr. Robinson

Kirche St. Pius, Ahornstraße 12, Würselen

„The Sound of Silence“, „Mrs. Robinson“, „Homeward Bound“, „The Boxer“ – das ist eine Aufzählung, die sich mühelos fortsetzen ließe: Songs von Simon & Garfunkel aus den 1960er Jahren, die sich ins kollektive Musikgedächtnis eingegraben haben. Kein Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts war musikalisch fruchtbarer, keines bietet mehr Ereignisse, die sowohl für Träume als auch für Traumata der jüngeren Geschichte stehen. So ist „Mr. Robinson“ ein Abend mit fantastischen Liedern des amerikanischen Duos und eine ironische Reflektion dieser Zeit.

Auf diesen Ausflug in die Vergangenheit nimmt Echo- und Nestroy-Preisträger, Sänger, Musiker, Schauspieler und Selig-Frontmann Jan Plewka das Publikum mit. Im Vorjahr war er mit seinem umjubelten Rio-Reiser-Abend einer der Höhepunkte beim Kulturfestival, jetzt ist dieses nicht nur Gastgeber sondern Mitveranstalter: Mr. Robinson ist eine Koproduktion des Internationalen Sommerfestivals Hamburg und der Ruhrfestspiele Recklinghausen in Zusammenarbeit mit Christoph Hauptmann Entertainment und unterstützt durch die StädteRegion Aachen. Erst in Hamburg, dann in Würselen ist Jan Plewka Mr. Robinson. Seine überdurchschnittliche stimmliche Präsenz begleiten Lieven Brunckhorst (Klavier), Marco Schmedtje (Gitarre), Dirk Ritz (Bass) und Martin Engelbach (Schlagzeug).

Eintritt 3 Euro: Ticketverkauf lokal in der Pfarre St. Sebastian an der Sebastianusstraße 5 in Würselen sowie ab sofort bei den Aachener Vorverkaufsstellen (Klenkes-Ticket im Kapuziner Karree).

 

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Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen
Austraße 9
52156 Monschau
Telefon/Fax: 02472 - 803194
info@kuk-monschau.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 17.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Parken direkt am Haus auf der Straße oder im Parkhaus möglich.


KuK Monschau

 
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