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Kulturfestival 2012 Nachlese

kulturfestival2012

Kulturfestival begeisterte die Menschen

Praktisch alle Veranstaltungen ausverkauft – Neue Impulse – Fortsetzung 2013

Städteregion. „Standing ovations“, bis auf den letzten Platz gefüllte zwölf Veranstaltungen an ausgewählten Orten in zehn Kommunen und eine große Begeisterung des Publikums: Das war das Kulturfestival in der StädteRegion Aachen, das von Anfang Juni bis Ende August stattgefunden hatte. 

 

 

Über 18.000 Besucher waren von den Darbietungen erlesener Qualität mehr als begeistert. Das zeigen uns die Resonanzen vieler, vieler Menschen, die uns geschrieben, die uns gemailt, die auf den Facebook-Seiten der Künstler ihre Begeisterung gepostet haben. Der Charakter der Veranstaltungsreihe habe sich verfestigt: Viel Qualität für wenig Geld ohne Effekthascherei, renommierte Künstler und die Einbindung von regionalen Musikern wie bei „Signal X“ ist Philosophie des Festivals. Das ins Kulturfestival eingebundene Projekt „Signal X“, bei dem Profimusiker und regionale Musiker gemeinsame neue Stücke erarbeiten, geht im nächsten Jahr definitiv weiter. Entsprechende Fördermittel wurden bereits bewilligt.

Zudem wurde das Festival um das Kulturelement Film erweitert: So wurde im Rahmen von „Signal X“ im Aachener Capitol-Kino Kurzfilme aufgeführt, begleitet von Live-Musik von Warner Poland (u. a. Gitarrist bei Nina Hagen).

Der Auftakt „Farfarello im Licht“ mit „Teufelsgeiger“ Mani Neumann und Gitarrist Ulli Brand Kern in der überfüllten ev. Kirche in Roetgen erwies sich ebenso erfolgreich wie „Katharine Mehrling“, die in der Kirche Lammersdorf Edith Piaf feinsinnig interpretierte. Über 2000 meist junge Menschen hatten das Open Air-Konzert mit Dyse, Apparat, Tocotronic und „Ja, Panik“ auf dem Außengeländes des Zinkhütter Hofs in Stolberg miterlebt. Vor allem das Line-up wurde immer wieder gelobt. Und viele der jungen Besucher hatten bei dieser Gelegenheit das erste Mal von der StädteRegion erfahren. Die Sorge, die Festhalle in Eschweiler mit knapp 900 Plätzen nicht füllen zu können, erwies sich als unbegründet: Die Percussions-Gruppe „Alpin Drums“ rockte dort mit viel Humor den Saal, produzierte Musik mit Ketten, Nachttöpfen, Milchkannen und Leitern, sehr individuell, außergewöhnlich. Bestens angekommen war auch die „Parksymphonie“ rund um die Alsdorfer Burg mit einer großen Bühne, toller Illumination, Walking Acts, Theater, Akrobatik und viel Musik. Die Künstler lobten später vor allem das „liebenswürdige Publikum“.

Und sogar der rockige Auftritt des als TV-Moderator bekannten Reinhold Beckmann war ein grandioser Erfolg. Das Publikum in der Aula des Gymnasiums Herzogenrath forderte Zugabe um Zugabe. Leiser, aber nicht minder faszinierend war der Auftritt Schauspieler Hardy Krüger in Baesweiler, der aus seinen Büchern las und aus seinem Leben erzählte. Bestandteil des Festivals war und ist auch die Ausstellung im KuK Monschau des weltbekannten Fotografen Jim Rakete mit seinen Arbeiten aus „Stand der Dinge“ und „Vertraute Fremde“, die noch bis 23.9. zu sehen ist. Eintritt frei.
Furioser musikalischer Abschluss des Festivals war der viel umjubelte Auftritt von Jan Plewka in der überfüllten Kirche St. Pius (Würselen), der Lieder von Rio Reiser interpretierte. Im Finale hieß es: „Der Turm stürzt ein, Halleluja!“ Mit Jan Plewka ist man im Gespräch, um eine weitere Veranstaltung nächstes Jahr zu organisieren.

Ob das Kulturfestival in diesen Ausmaßen auch 2013 fortgeführt werden kann, hängt natürlich auch immer von der Förderkulisse und der Großzügigkeit der Sponsoren ab. Etwa 300.000 Euro hatten die Veranstaltungen gekostet. 50.000 Euro hat die StädteRegion getragen, der Rest kam von Sponsoren wie dem Landschaftsverband Rheinland, NRW, EU sowie Unternehmern und Stiftungen.
Ein schöner Nebeneffekt: Einnahmen aus den bewußt erschwinglich gehaltenen Eintrittsgeldern in Höhe von ca. 10.000 € können so in soziale und kulturelle Projekte fließen.

Eindrücke:

Alpin Drums (Foto: Nils Aßmus)

DYSE (Foto: Chrit Jacquorie)

Jan Plewka (Foto: Anja Klingbeil)

Parksymphonie (Foto: Stefan Schaum)


Tocotronic (Foto: Chrit Jacquorie)


kukhaus

Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen
Austraße 9
52156 Monschau
Telefon/Fax: 02472 - 803194
info@kuk-monschau.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 17.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Parken direkt am Haus auf der Straße oder im Parkhaus möglich.


KuK Monschau

 
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