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JÜRGEN KLAUKE – Fotoarbeiten (11.02. - 29.04.2012)

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JÜRGEN KLAUKE – Fotoarbeiten 

calendar  Eröffnung am 11. Februar 2012 um 16.00 Uhr im KuK Monschau

Ausstellungsdauer: 11.02.2012 - 29.04.2012

Projektleitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier
Einführung durch
Lutz Bernhardt
Der Künstler ist anwesend.



Eintritt frei!

Die GALERIE ANITA BECKERS präsentiert JÜRGEN KLAUKE - FOTOARBEITEN.

„Jürgen Klauke ist eine singuläre Erscheinung in der Kunst der Gegenwart. Er hat vieles erfunden, was längst zu ihrem selbstverständlichen Repertoire gehört und die Kunst der letzten 30 Jahre maßgeblich beeinflusst hat. Er ist ein Pionier auf dem Terrain multimedialer und interdisziplinärer künstlerischer Exploration. Sein Werk löst zugleich Faszination und Irritation aus, oszilliert beständig zwischen den Polen von Anziehung und Abstoßung“. Klaus Honnef

Theatralisch und gewisserweise dem Medium Foto entsprechend statisch, meist jedoch bewusst provokant sind seine Motive inszeniert und bis ins kleinste Detail durchdacht arrangiert. Ohne laute Gesten, indem er Körper, Umgebung und Licht als eine ganzheitliche Einheit gestaltet, wendet er sich existentiellen sowie gesellschaftlichen Fragestellungen zu. Jürgen Klauke kritisiert und kommentiert mit einer starken, ganz eigenen Symbolik und Bildsprache.

Weitere Informationen unter www.juergenklauke.de

Weiter mit Pressetext und Fotos der Ausstellung

 


 

KuK: New York, Tokio und jetzt Monschau

Monschau. Mit der ersten Ausstellung im neuen Jahr unterstreicht das Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen seinen Anspruch, hochwertige internationale Kunst nach Monschau zu holen.

„Egal welches Kunstbuch sie aufschlagen oder welche Internetseite sie aufrufen - In ihren Texten und Veröffentlichungen sind sich die ernstzunehmenden Kunstexperten und Kunstinteressierten alle einig: Jürgen Klauke gehört zu den wichtigsten Performance-, Foto- und Medienkünstlern in Deutschland. Er ist ein Ausnahmekünstler, der in der Kunst etwas Wegweisendes geschaffen und Maßstäbe gesetzt hat“, begrüßte die Leiterin des Kuk, Dr. Nina Mika-Helfmeier die Vernissagegäste. Obschon die Ausstellungsräumlichkeiten fast überlaufen schienen, war die Atmosphäre, wie auch die Verfassung des berühmten Gastes ausgesprochen aufgeräumt und kommunikativ. Dies war schlussendlich auch der mitreißenden Eröffnungsrede von Lutz Bernhardt, Chefredakteur des Klenkes geschuldet, der es vorzüglich verstand, die Dimensionen Klaukes Kunst und seine Persönlichkeit verständlich, humorvoll und intelligent dem Publikum näher zu bringen.

Provozieren, um verstehen zu lernen
„Schon vierzig Jahre hält er das Niveau. Mit seiner Kunst stört er die Gesellschaft in ihrer unverschämten Selbstzufriedenheit“, so Bernhardt in seiner Rede. Der in Cochem geborene Jürgen Klauke, arbeitet mit Mitteln der Clownerie, der Maskierung, mit Schminke, Gesten und Geschlechtsattrappen – und, obwohl auch im KuK ausschließlich Fotoarbeiten zu sehen sind, verblüfft er mit seiner ihm eigenen Art, wenn er sagt, er sei Kein Fotograf. Typisch Klauke. Er will erschüttern, wachrütteln, provozieren, um die Dinge in einem neuen Kontext begreifen zu können. Ein Blick auf seine Werke kann verstören: ein großes Tableau aus 13 Fotografien beispielsweise, zeigen Rocker oder Musiker die eine Riesen-Vagina umgeschnallt haben oder zeigen an der verkehrten Stelle einen Phallus. „Bei Klauke besitzt die Identität keine Spielregeln. Rollencodes – so sehr wir sie zum Wohlfühlen brauchen – sind verschoben. Aufgelöst. Das ist nicht konsumierbar. Eine Self Performance. Aus der Erscheinung wird hier ein Sein. Das Selbst wird hier zum Ergebnis der Inszenierung – und das macht es genial“, erläutert Bernhardt.

Jürgen Klauke, 1943 in Kliding bei Cochem an der Mosel geboren, hat die Kunst der letzten 30 Jahre maßgeblich beeinflusst. Er ist ein Pionier multimedialer und interdisziplinärer künstlerischer Exploration. Sein Werk löst zugleich Faszination und Irritation aus. Theatralisch und dem Medium Foto entsprechend statisch, bewusst provokant, inszeniert Klauke seine Kunst, die er stets bis ins kleinste Detail durchdacht arrangiert. Sein Werk genießt weltweite Aufmerksamkeit. Seine Arbeiten wurden unter anderen in der Hamburger Kunsthalle gezeigt oder in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik in Bonn, im Guggenheim-Museum in New York oder im Museum Of Contemporary Art in Tokio. Erst kürzlich hat das Centre Pompidou in Paris einige von Klaukes Bildern erworben. Die Werke, die in diesen Häusern gezeigt werden, sind fast ausschließlich Fotoarbeiten.

Die Ausstellung „Jürgen Klauke“ in den Räumlichkeiten des KuK in Monschau, ist noch bis Sonntag, 29. April zu sehen. Weitere Informationen unter juergenklauke.de. (Bert van Londen)

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Zeigten sich sehr erfreut über den großen Andrang bei der Ausstellungseröffnung (v.l.): Lutz Bernhardt, Galeristin Anita Beckers, Dr. Nina Mika-Helfmeier, Jürgen Klauke und Bettina Herlitzius, Bundestagsabgeordnete der Grünen.

Foto: van Londen

 

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Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen
Austraße 9
52156 Monschau
Telefon/Fax: 02472 - 803194
info@kuk-monschau.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 17.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Parken direkt am Haus auf der Straße oder im Parkhaus möglich.


KuK Monschau

 
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