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THOMAS STRICKER – The Good Times (15.10. - 18.12.2011)

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THOMAS STRICKER – The good times 

calendar  Eröffnung am 15. Oktober 2011 um 16.00 Uhr im KuK Monschau

Ausstellungsdauer: 15.10.2011 - 18.12.2011

Projektleitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier
Einführung durch
Helga Scholl M. A.



Eintritt frei!

Das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen in Monschau zeigt Arbeiten des in Düsseldorf lebenden Schweizer Künstlers Thomas Stricker. Wo fängt Kunst an und wo hört die Welt auf? Wie wichtig und wo sind die Grenzen zwischen Natur, Kultur und Skulptur? Kann eine Skulptur sozial engagiert sein? Was ist möglich? Orte, Landschaften, Kontinente, Himmel … warum Grenzen? Reicht Kunst allein nicht mehr?
Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich Thomas Stricker in seinem Werk und in dieser Ausstellung.

Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Monografie „Thomas Stricker, Skulpturale Fragen“. Das Buch zur Ausstellung oder die Ausstellung zum Buch?

Weiter mit Fotogalerie und Pressebericht.

 


 

Ein begehbares Buch eröffnet neue Horizonte

Ausstellung „The good times“ zeigt im KuK Monschau Skulpturen des Schweizer Künstlers Thomas Stricker

Monschau. Mit der aktuellen Ausstellung „The good times“ des Schweizer Künstlers Thomas Stricker, präsentiert das Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion Aachen (KuK), ein ganz besonderes Ausstellungskonzept. „Diese Ausstellung ist ein Buch und das Buch ist die Ausstellung – es ist ein Behälter für Utopien, Träume und Fragen wo, wie und was heute Skulptur sein kann“, erläuterte die Aachener Kunsthistorikerin Helga Scholl die Intentionen des Künstlers auf der Eröffnungsveranstaltung. Thomas Stricker ist ein Suchender, ein Forschender. Der in Düsseldorf lebende Künstler geht mit seiner Kunst Fragen nach: Wo fängt Kunst an und wo hört die Welt auf? Wie wichtig und wo sind die Grenzen zwischen Natur, Kultur und Skulptur? Gibt es sozial engagierte Skulpturen? Seine Projekte gehen dabei weit über das traditionelle Skulpturenverständnis hinaus. Er überschreitet dabei gerne Grenzen, wechselt Standpunkte und Perspektiven oder träumt von Landschaften, baut Inseln und kämpft für eine bessere Welt.

Experimentierfreudig
Im Erdgeschoss des KuK zieht sich ein noch nicht gebundenes Buch als durchgehende Installation auf Augenhöhe durch die Räumlichkeiten. Zu sehen ist eine Retrospektive seiner Arbeiten aus den letzten 20 Jahren. Editionen, Skizzen oder Zeichnungen, Kollagen, Modelle seiner raumgreifenden Skulpturen, Videos oder Fotos, Konzeptbooklets, Bücher oder auch Materialproben ergänzen dabei Strickers Buch/Fries. „Die ganze Ausstellung ist ein begehbares Buch, das lebendige Eindrücke von Thomas Strickers Arbeiten gibt“, ist Dr. Nina Mika-Helfmeier, Kulturbeauftragte der Städteregion und Leiterin des KuK fasziniert. Die Monschauer Ausstellung ist eine ganz besondere Art sich dem Künstler und seinem Schaffen anzunähern. Sie versucht Strickers forschenden, fragenden und experimentierfreudigen Skulpturenbegriff auf den unterschiedlichsten Ebenen zu fassen.

Das Leben als Teil der Kunst
Thomas Stricker studierte von 1986 bis 1993 an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1991 wurde er Meisterschüler bei Prof. Klaus Rinke. Seit dem wurden ihm zahlreiche Preise verliehen: u.a. Förderpreis Kunst der Stadt Düsseldorf (1996), der Sparda Kunstpreis NRW (2009) sowie mehrere Arbeitsstipendien. In insgesamt zwei Jahrzehnten führten ihn viele Arbeiten in Ausland. So arbeitete er beispielsweise in der Mongolei, in Sydney, am Etaneno Museum im Busch in Namibia und Mexiko-City. Mit seinen Arbeiten war er an zahlreichen Ausstellungsprojekten im In- und Ausland beteiligt. Viele seiner organisch anmutenden Werke prägen inzwischen den öffentlichen Raum, so zum Beispiel „Impluvium“, eine Landschaft aus Betonskulpturen und Schwertlilien im Atriumshof des neuen Aachener Finanzamtes oder „permanent lightning“ im Grevenbroicher Stadtgarten im Rahmen des Sparda Kunstpreises 2009. „Eine extrem kurze Zeitspanne in eine permanente Form zu gießen, die Zeit anzuhalten und etwas festzumachen was nicht festzumachen ist, um zu zeigen, dass nicht alles festzumachen ist“, beschreibt Thomas Stricker seinen Anspruch. Immer wieder sucht er nach der Skulptur mit Daseinsberechtigung, eine Skulptur, die einen Sinn ergibt und sich den Menschen nähert. Sein Leben ist Teil der Kunst, die er macht und seine Chronologie ist eine ganz individuelle, intuitive, eigensinnige. Doch der wichtigste rote Faden in seiner Kunst ist, den Glauben an die Kraft der eigenen Visionen nicht zu verlieren.

Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Monographie „Thomas Stricker, Skulpturale Fragen“. Die Ausstellung im KuK-Monschau ist bis zum 18.12.2011, dienstags bis freitags zwischen 14 und 17 Uhr und samstags und sonntags zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. (avl)


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Zeichen für eine weitere sehenswerte Ausstellung im Monschauer KuK verantwortlich (von links): Thomas Stricker, Dr. Nina Mika-Helfmeier, Franz-Josef Hilsenbeck, Christiane Karl und Helga Scholl.
Foto: Bert van Londen


 

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Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen
Austraße 9
52156 Monschau
Telefon/Fax: 02472 - 803194
info@kuk-monschau.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 17.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Parken direkt am Haus auf der Straße oder im Parkhaus möglich.


KuK Monschau

 
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