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UNWAHRSCHEINLICHKEIT DES AUGENBLICKS

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Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks
Werke aus der Sammlung Marta 

calendar  Eröffnung am 24. September 2011 um 16.00 Uhr im KuK Monschau

Ausstellungsdauer: 24.09.2011 - 31.12.2011

Begrüßung und Einführung durch
· Dr. Nina Mika-Helfmeier (Leiterin des KuK Monschau)
· Roland Nachtigäller (künstlerischer Direktor Marta Herford)
· Dr. Thomas Niemeyer (Ausstellungskurator Marta Herford).


Das 2005 eröffnete Museum Marta Herford zeigt international bedeutende Ausstellungen zeit-genössischer Kunst und deren Verbindungen zu Design und Architektur. Diese sich permanent wandelnde Laborsituation findet in der gleichzeitig wachsenden Sammlung des jungen Museums eine wichtige Konstante. Begonnen unter Gründungsdirektor Jan Hoet und seit 2009 von Direktor Roland Nachtigäller engagiert weiterentwickelt, ist die Sammlung Marta Herford nicht nur das vielschichtige Dokument eines lebendigen Diskurses, sondern auch ein kritischer Prüfstein für die Zukunft. Vor allem aber birgt sie die Faszination ihrer immer wieder neu zu entdeckenden Werke, die nun in einer repräsentativen Auswahl erstmals in Monschau gezeigt werden.

Die Künstlerinnen und Künstler:
Art & Language - Matthew Buckingham - Monika Czosnowska - Robert Devriendt - Felix Droese - Nezaket Ekici - Luciano Fabro - Kendell Geers - Jochen Gerz - Tamara Grcic - Asta Gröting - Nataly Hocke - San Keller - Sekyung Lee - IngridMwangiRobertHuttter - Dennis Oppenheim - Mimmo Paladino - Thomas Rentmeister - Michael Sailstorfer - Wilhelm Sasnal - Susanne Tunn - Aaron van Erp - Henk Visch - Robert Wilson - u. a.


www.marta-herford.de

Eintritt frei!


„Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks“


Das KuK in Monschau zeigt zeitgenössische Kunst des Herta Museum Herford

Monschau. Mit der Eröffnung der Ausstellung „Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks“ erlebte das Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion Aachen (KuK) in Monschau gleich zwei Premieren. Nicht nur, dass diese Ausstellung zum ersten Mal Werke aus der Sammlung Marta Herford außerhalb des 2005 eröffneten Museums zeigt, sondern auch für das KuK eröffnet sich eine neue Facette seiner Ausstellungstradition. „Wir wollen zukünftig Räume auf der ersten Etage immer wieder einem Museum oder einer Sammlung widmen und sie so in die Städteregion holen“, schaut die künstlerische Leiterin, Dr. Nina Mika-Helfmeier in die Zukunft. „Ich freue mich gerade mit Marta starten zu können, denn für mich ist dies Museum eines der interessantesten in ganz Nordrhein-Westfalen.“

„Wenn ich etwas Schönes sehe, das mich berührt“, so Dr. Nina Mika-Helfmeier bei der Begrüßung weiter, „ dann möchte ich diese Erfahrung mit meiner Familie und meinen Freunden teilen. Und genauso soll es auch den KuK-Besuchern gehen. Meine Faszination für das Marta-Museum würde ich gerne mit den KuK-Besucherinnen und Besuchern teilen.“  1970 wurde in Monschau unter Beteiligung von zahlreichen progressiven und damals jungen Künstlern ein Aufsehen erregendes Land-Art-Projekt durchgeführt. Nach 40 Jahren spricht die Monschauer Politik im Bezug auf dieses Ereignis von der damaligen Aufbruchsstimmung, die nicht genutzt wurde. „Die Chance sei vertan worden“, hieß es sogar. „Ja, vielleicht können kreative Projekte wie „Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks“ an die damalige Aufbruchsstimmung anknüpfen“, ist sich die Leiterin des KuK fast sicher.

Flexible Kunst der Gegenwart
Roland Nachtigäller, seit 2009 künstlerischer Direktor des Marta Museums Herford, der das junge Museum vorstellte, machte deutlich, dass die Kunst von heute dabei helfen kann, unser Leben von morgen sinnvoll und lebenswert zu gestalten. Dr. Thomas Niemeyer, Ausstellungskurator des Marta Museums Herford, ist sich sicher, dass die Sammlung Marta im Kontext eines Museums hineinwächst, das einen ganz neuen Typus von Kunstinstitution verkörpert. „Bei diesem neuen Typus steht immer weniger eine dauerhafte Schausammlung im Vordergrund. Marta zeigt, wie international viele andere Museen der Gegenwartskunst, ausschließlich Wechselausstellungen. Ergo ist sowohl die praktische Museumsarbeit als auch die inhaltliche Ausrichtung in hohem Maße flexibel – denkt ihre Formen, ihre Themen und ihre Fragen immer wieder neu. Als Ort der öffentlichen Auseinandersetzung mit Kunst, und ganz besonders mit der zeitgenössischen, lebt das Museum in der Gegenwart und ist darauf angewiesen sich den laufenden Veränderungen gesellschaftlicher Rahmenbedingungen immer wieder zu stellen.“

Kurze Wege für Kunstliebhaber
Die „Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks“ präsentiert Werke von 24 Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung Marta, die den Geist des Museums mit seinem Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst mit einer besonderen Aufmerksamkeit für die Bezüge für Design und Architektur in einem poetisch beziehungsreichen Parcours widerspiegeln. Thematisch orientiert sich die Präsentation frei an gedanklichen Grundlinien der Sammlung: Geschichte und Erinnerung, Interieur und Lebenswelten, Wirklichkeit und Bühne, Idee und Bild. Die Ausstellung im KuK bietet nicht nur interessante Einblicke in ein Museum und seine Sammlung, sondern holt ein breites Spektrum an Künstlern und Kunstwerken in die Städteregion, für die die Besucher sonst weite Wege auf sich nehmen müssten.

 

Die Ausstellung „Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks“ in den Räumlichkeiten des KuK in Monschau, ist noch bis zum 22. Dezember 2011 zu sehen. Gezeigt werden Werke folgender Künstlerinnen und Künstler: Art & Language, Matthew Buckingham, Monika Czosnowska, Robert Devriendt, Nezaket Ekici, Luciano Fabro, Kendell Geers, Tamara Grcic, Asta Gröting, Nataly Hocke, Ingrid Mwangi, Robert Hutter, San Keller, Sekyung Lee, Dennis Oppenheim, Mimmo Paladino, Royden Rabinowitch, Thomas Rentmeister, Lars Rosenbohm, Michael Sailstdorfer, Wilhelm Sasnal, Susanne Tunn, Aaron van Erp, Henk Visch und Robert Wilson.

Öffnungszeiten: Di. – Fr. 14 bis 17 Uhr, Sa. und So. 11 bis 17 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet auch unter www.marta-herford.de

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Freuen sich über eine sehenswerte Auswahl zeitgenössischer Kunst im KuK Monschau (von links): Dr. Nina Mika-Helfmeier, Dr. Thomas Niemeyer und Roland Nachtigäller.

Foto: van Londen


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