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KULTURFESTIVAL 2011 (02.06. - 11.09.2011)

kulturfest2011

Kulturfestival 2011

Veranstaltungdauer: 02.06.2011 - 11.09.2011

Was wäre der Sommer in der StädteRegion Aachen ohne Kulturfestival? Weniger musikalisch, weniger literarisch, weniger theatralisch, weniger poetisch, weniger verzaubert… Damit dies nicht geschieht, hat die StädteRegion wieder namhafte Künstler und Ensembles in die Städte und Gemeinden der Region geholt. Darunter so bekannte Namen wie Roger Willemsen, Lutz Görner, Hanna Schygulla, Meret Becker & The Tiny Teeth oder das Musikprojekt „String Theory“. Von Juni bis September sind Einheimische und Gäste eingeladen, auf eine kulturelle Entdeckungsreise quer durch die Region zu gehen, bekannte Orte neu zu erleben, zu staunen, zu lauschen, zu lachen, zu picknicken oder zu rocken.


kultur2011_01Simmerath, 02. Juni
Wer kennt ihn nicht, den tapferen Ritter von der traurigen Gestalt, Don Quixote, und seine treuen Knappen Sancho Panza. Das Theater Gajes holt sie ins 21. Jahrhundert und mitten unter die Menschen. Hautnah sind sie dabei, wenn die tragischkomischen Helden – auf Stelzen – gegen Schurken und Windmühlen kämpfen, die Grenzen zwischen Realität und Fantasie sich auflösen. Der Zuschauer staunt über beeindruckende Objekte und verrückte Ideen, begegnet lockigen Schafen, verrückten Darstellern und engagierten Live-Musikern und erlebt eine alte Heldengeschichte ganz neu. Don Quixote hat sich in seinen Büchern verirrt. Fasziniert von Rittern und Helden, macht er sich selbst auf die Reise, sich die Welt gefügig zu machen, wobei er stets seinen eigenen Weg einschlägt, wie abwegig, der auch erscheint. Begleitet wird er dabei nicht von Sancho sondern von Sancha, einer Frau, die ihre aussichtlose Lage ändern will. Die Geschichte bekommt eine weibliche Perspektive und die imaginäre Dulcinella Konkurrenz…

Theater Gajes, das ist Theater für alle Sinne, nicht nur Augen und Ohren, für Menschen jeden Alters und Kulturkreises. 2009 wurde ihr Don Quixote auf dem Internationalen Straßentheaterfestival Holzminden mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet. Es folgten Auftritte in Deutschland, den Niederlanden und Polen. Am Donnerstag, 2. Juni, 21 Uhr wird der Platz vor dem Rathaus in Simmerath zur Bühne für ein Heldenstück voller Fantasie, Poesie und komischer Momente.



kultur2011_2Monschau-Imgenbroich, 05. Juni
Zauberhaft klassisch wird es am Sonntag, 5. Juni in Monschau-Imgenbroich. Der Abend beginnt um 21:00 Uhr mit einem Konzert in der Kirche St. Josef. Dazu taucht die Crew von Lichtkünstler Jörg Rost das Gotteshaus in farbiges Licht. Gewohnte Blickwinkel verschieben sich, verborgene architektonische Details treten hervor, Licht und Schatten spielen mit einander und tauchen alles in ein neues Licht. In dieser poetischen Atmosphäre erklingt Musik. Die bekannte Sopranistin Maria Mironova singt, begleitet von Pianistin Tatiana Kudinova, Opernarien und Musicalmelodien. Geiger und Sänger Mario Triska, bekannt für seine Interpretationen von ungarischer, rumänischer und russischer Zigeunermusik und Zigeunerswing, spielt Auszüge aus seinem Repertoire.

Fulminanter Abschluss dieses Abends werden ab ca. 23 Uhr ein Feuerwerk sowie Lichtinstallationen von rost:licht zum Anlass der 650-Jahr-Feier Imgenbroichs sein.



kultur2011_3Herzogenrath, 17. Juni
Meret Becker ist ein künstlerisches Multitalent. Am 17. Juni, 20 Uhr präsentiert sich die Schauspielerin im Forum der Europaschule als Sängerin und Musikerin. Gemeinsam mit ihrer Band „The Tiny Teeth“ hat sie sich einen musikalischen Traum erfüllt. Mit ihren Musikern, die alle mehrere, zum Teil ungewöhnliche Instrumente spielen, nimmt sie das Publikum mit in die Eck-Pinten und Spelunken Berlins, zu Flietzpiepen und Halunken.

Feine leise Töne wechseln sich ab mit fröhlichem „Tschingderassabum“, zum Klang von Piano, Cello und Gitarre gesellen sich Drehorgel, Spieluhr, Glasharfe und singende Säge. Das Repertoire reicht von Eigenkompositionen bis Evergreens, von Zirkus- bis Volksmusik und auch optisch gibt es einiges Unerwartetes zu erleben. Ein ganz eigener Musiktraum wird wahr.



kultur2011_4Aachen (St. Paul Kirche), 21. Juni
Eschweiler (Dreieinigkeitskirche), 22. Juni

Rock-& Gospel Tour 2011
Nina Hagen, sagt die britische Musikzeitschrift Melody Maker, ist "Deutschlands bedeutendster Beitrag zur Popkultur seit Brecht“. Dem kann man hierzulande sicherlich nur zustimmen. Doch Nina Hagen gefällt sich nicht in Erfolgsgeschichten, ihr geht es um den roten Faden, die Wahrheit ihres Lebens, ihre innere, spirituelle Suche. Auf dieser Reise fand sie schon zu DDR-Zeiten ihren Weg zu Gott und erlebte eine unerhörte Liebesgeschichte mit Jesus - eine Lovestory, die einen Anfang hat und kein Ende haben wird. Aus dieser religiösen Liebesgeschichte heraus entstand auch ihr neues Album "Personal Jesus", das musikalisch eine perfekte Mischung aus Rock, Blues und Gospel bietet. „Personal Jesus“ zeugt von innerer Kraft und persönlichen Glaubensinhalten. Liebe und Frieden sind dabei die Grundkonstanten und Leitmotive, die hier zählen und die beim näheren Studium des Neuen Testaments seit je her die Wurzeln des christlichen Glaubens sind.

„Personal Jesus“ ist Musik „zur Ehre Gottes allein“. Es geht um die einzig wahre Magie der Worte und der Klänge, die nach altem Bachschem Prinzip für Gott allein gesungen werden. Darum ist es beim Gesang von Gospelmusik schon immer gegangen. Nina Hagen hat das verstanden. So singt sie unprätentiös und gradlinig. Sie singt frisch und frei wie beim fröhlichen von Cajunsounds infizierten „God’s Radar“ gut zu hören ist. Sie sucht bei bluesige Traditionals wie „Nobodys Fault But Mine“ oder dem Depeche Mode Hit „Personal Jesus“ nach der göttlichen Essenz der Songs. Ein musikalischer Höhepunkt ist in diesem Zusammenhang die Hagensche Version des bekannten Gospels „Mean Old World“.

Das Konzert beginnt um 20h.



kultur2011_5Alsdorf, 01. / 02. Juli
Rund um die Alsdorfer Burg breitet sich am 1. und 2. Juli ein geheimnisvoller Jahrmarkt aus. Zelte mit Schaubudenfassaden, fantasievolle Installationen aus unzähligen Lampenschirmen und Lichterketten bilden die Kulisse für ein ungewöhnliches Theaterereignis. Das Berliner Theater Anu lädt ein „Come to MoraLand“. MoraLand ist ein Kosmos aus Geschichten, fantastischen Figuren und Verwirrspiel für die Sinne. Auf poetische und sinnliche Weise nimmt es die Besucher, denn Zuschauen wäre zu passiv, mit in eine Welt, deren Bewohner sich entschieden haben, wieder im Einklang mit der Natur zu leben. Über Nacht ist ein riesiger roter Knosp auf dem Platz gewachsen, um den herum die Moraner ihre Zelte aufgebaut haben. In jedem davon gibt es Erstaunliches zu entdecken, ein riesiges Kaleidoskop, sich magisch verwandelnde Bilder, ein kurioser Schwingungsapparat, erzählen von der wundersamen Kultur der Moraner. Sie sind gekommen, um ihre neue Königin zu krönen, die nach altem Brauch eine Nacht in der roten Riesenknospe schlafen muss.

Eine Inszenierung, die mehr ist als bloßes Theater und den Alltag für einen Abend entrücken lässt, für jeden, der sich mit offenen Augen, Ohren und Herzen auf Wunder einlässt. MoraLand öffnet an beiden Abenden ab 18 Uhr seine Tore.



kultur2011_6Baesweiler, 10. Juli
Wie schon im letzten Jahr bietet die Baesweiler Burg auch diesmal die Kulisse für Lesungen und geistreiches Geplauder. Am 10. Juli bittet um 16 Uhr zunächst Lutz Görner unterstützt von Elena Nesterenko zur Begegnung mit zwei der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten Weimars, Johann Wolfgang von Goethe und Franz Liszt. Görner „die lyrische Stimme Deutschlands“ , wie ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung tituliert hat, trägt Gedichte des Dichterfürsten vor. Der Bogen reicht vom „Mailied“ über „Prometheus“ und den „Zauberlehrling“ bis zum „Gesang der Geister über den Wassern“. Dazu spielt Konzertpianistin Elena Nesterenko Liszts „Ungarische Rhapsodie Nr. 2“, „Anbetung Gottes in der Einsamkeit“ sowie die „Spanische Rhapsodie“, allesamt Kompositionen, die Liszt in Weimar geschrieben hat. Dichtung und Musik im ebenso anregenden wie hochklassigen Dialog.

kultur2011_7Um 18 Uhr nimmt Publizist Roger Willemsen das Publikum in seinem aktuellen Erzählprogramm mit zu den „Enden der Welt“. Auf allen fünf Kontinenten hat er sich auf die Suche gemacht, nach seinen ganz persönlichen Enden der Welt. Das kann der Nordpol sein oder die Südseeinseln von Tonga, aber auch eine Bahnstation in Birma oder eine Behörde im kriegszerütteten Kongo. Frei und ohne Rückgriff auf den geschriebenen Text erzählt Willemsen von seinen Reisen – anekdotisch, amüsant, aber auch informativ und bewegend.



kultur2011_8Stolberg, 15. Juli
Einst waren sie Menschen, deren Schicksal eng verknüpft war, mit dem Ort, an den sie nun als Engel zurückkehren. Mitgebracht haben sie Erinnerungen und Geschichten, die sie vor dem Vergessen bewahren. Sie verweilen hoch über den Dächern und betrachten die Welt, wie sie sich verändert hat. Gesichtet wurden sie erstmals am 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin, wo sie an Schicksale aus der Zeit des Mauerbaus erinnerten. Dann erschienen sie bei der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 in Essen und auch in England und Spanien hat man sie schon gesehen. „Engelland – Das Museum der Engel" heißt die poetische Produktion, mit der das Berliner Theater Anu und Bartels am 15. Juli, 21 Uhr in den Zinkhütter Hof nach Stolberg kommt. Neben den geheimnisvollen geflügelten Wesen, sind da noch die kuriosen Engelforscher, die dem Publikum von den Engeln und den Geschichten des Ortes erzählen. Im Engelmuseum können die Zuschauer Engel-Fundstücke bestaunen, Federn von Umwelt- und Schutzengeln, Engelversteinerungen, ein geheimnisvolles Morgentaukleid und vieles mehr. Daraus entstehen wundersame Begegnungen, Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich.

kultur2011_9Unterstützt wird das Theater Anu von rost:licht, der Tanzcompagnie Irene K und vielen regionalen Künstlern und Bands.
Außerdem präsentiert sich das Musik-Projekt „The StädteRegion Aachen String Theory“, bei dem Musiker aus der Region gemeinsam Musikern des bereits in Göteborg und Berlin erfolgreichen Crossover-Projektes „String Theory“ ihre Musik über alle Genregrenzen hinweg neu interpretieren. (Mehr dazu, Alsdorf, 16. Juli). Begehbare Lichtinstallationen von rost:licht schaffen eine faszinierende Welt, in der visuelle Bilder mit Klangbildern verschmelzen. Die Bäume werden durch farbiges Licht dramatisch in Szene gesetzt, von irgendwoher erklingt leise Musik. Die Besucher werden zum Nachtpicknick eingeladen.



kultur2011_10Alsdorf, 16. Juli
„Ein stetig wachsendes Orchester“
Mit „The Städteregion Aachen String Theory“ kommt ein ebenso ungewöhnliches wie innovatives Musik-Kunst-Projekt in die Region. Unter Einbindung lokaler Künstler werden bestehende Kompositionen für Orchester umarrangiert und am 16. Juli um 20 Uhr im Alsdorfer Energeticon in einem neuen Kontext aufgeführt.

Am Anfang stand eine einfache Idee. Kompositionen lokaler Künstler aus unterschiedlichen Genres wurden von professionellen Musikern bearbeitet und für Orchester neu arrangiert. Gemeinsam mit weiteren Akteuren der regionalen Musikszene wurden diese neuen Werke von einem professionellen Orchester aufgeführt und später sogar auf Tonträgern veröffentlicht. Dabei spielte es keine Rolle, ob die ursprüngliche Songidee eher Rock, Pop, Hip Hop, Jazz, der Neuen oder elektronischen Musik zuzuordnen war. Teenager waren als Teilnehmer ebenso willkommen wie gestandene Persönlichkeiten der Branche.
Dieses innovative Konzept wurde schon in Göteborg (2008) und Berlin (2009) umgesetzt, beide Male mit ungeheurem Erfolg und durchweg positivem Medienecho. Insgesamt waren an dem interdisziplinären Projekt mehr als 200 internationale Musiker und Künstler beteiligt, darunter Filmregisseure, Visual Artists, Maler und Designer. José Gonzáles, Tocotronic, Olli Schulz, Kante – alle haben sie ihren ganz speziellen künstlerischen Input gegeben.
Nun kommt dieser einmalige Workshop unter dem Namen „The StädteRegion Aachen String Theory“ nach Aachen. Vom 11. bis 15. Juli wird an den Beiträgen gearbeitet, die Ergebnisse werden im Rahmen des Kulturfestivals der Städteregion Aachen bei einem Konzert am 16. Juli um 20 Uhr im Alsdorfer Energeticon präsentiert.
Bis zum 15. Mai konnten sich interessierte Künstler der Aachener Region für das Projekt bewerben. Der Singer/Songwriter Michael Witte hat seine Zusage schon vor einiger Zeit bekommen – und sich sehr darüber gefreut. „Für mich ist die Teilnahme ein großes Geschenk“, sagt der Aachener. „Ich bin gespannt, was aus meiner Musik wird, wenn sie von jemandem mit einem anderen Musikverständnis umarrangiert und von einem Streichorchester aufgeführt wird.“ Fünf Kompositionen hat der Gitarrist und Sänger der Jury als Hörbeispiele vorgelegt. Welcher dieser Songs letztendlich ausgewählt und bearbeitet wird, ist noch nicht entschieden. Auch wenn Witte kein universitär ausgebildeter Musiker ist, kann er auf 20 Jahre Praxis zurückblicken und verfügt über Kenntnisse der Musiktheorie – Voraussetzungen für die Teilnahme beim Workshop.
Hinter dem Konzept der String Theory stehen die Berliner Produzenten Ben Lauber und Nackt, die schon mit Künstlern wie den Beatsteaks, Wim Wenders und Nena zusammengearbeitet haben. „Die Idee ist im Frühjahr 2006 bei einer Vernissage entstanden, bei der ein Streichquartett gespielt hat“, erinnert sich Multiinstrumentalist Nackt. „Bei der Aufführung haben sich andere Musiker spontan beteiligt – Pianisten, Sänger, Perkussionisten. Das Konzept eines stetig wachsenden Orchesters hat uns begeistert.“ Konzerte und Tourneen folgten, dann kam die Einladung nach Göteborg, das Ensemble war zu der Zeit schon auf rund 60 Musiker angewachsen.
Die Aachener Workshops werden von Nils Tegen aus Köln und Simon Bauer aus Berlin geleitet. Beide gehören seit der ersten String Theory zum inneren Kern des Arrangeur-Teams. „Für das aktuelle Projekt haben sich viele Künstler gemeldet, die mit einer ihrer Kompositionen dabei sein wollten“, erklärt Bauer, selbst studierter Kontrabassist. „Momentan sind vier Einzelmusiker und Bands bestätigt: Marching Mellows, Celno & Gypsies, Spjelle und Michael Witte.“
Darüber hinaus wurden aus der regionalen Künstlerszene Ensemblemitglieder gesucht, die die neuarrangierten Stücke gemeinsam mit den Musikern der String Theory aufführen werden. Eine von ihnen ist Annalisa Derossi. Die Italienerin bekam bereits als Fünfjährige ersten Klavierunterricht, später studierte sie Klavier und Tanz in Turin und Paris und machte sich mit interdisziplinären Theaterkonzepten einen Namen. Mittlerweile lebt sie seit 20 Jahren in Deutschland. „Ich war, ehrlich gesagt, überrascht zu hören, dass dieses innovative und internationale Projekt nach Aachen kommt“, sagt Derossi. „Ich freue mich auf die Arbeit mit den Künstlern der String Theory und bin gespannt auf die Kollegen aus der Region.“
Die Präsentation der „Städteregion Aachen String Theory“ hat mit dem Alsdorfer Energeticon einen Veranstaltungsort gefunden, der dem Projekt durch seinen industriellen Charme einen geeigneten Rahmen bieten wird. Zusätzlich zu dem Konzert am 16. Juni werden die neuen Versionen der Kompositionen als CD auf den Markt kommen. Dazu werden während der gesamten Probenzeit Aufnahmen gemacht. Über eine mögliche Anschluss-Tournee zusammen mit den Aachener Künstlern ist noch nicht entschieden worden. „Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal auf den Workshop und das Abschlusskonzert“, sagt Bauer. „Nach dem 16. sehen wir weiter.“



kultur2011_11Würselen, 29. Juli
Die spannendsten Rollen schreibt das Leben selbst, das beweist Schauspielerin Hanna Schygulla mit ihrem biografischen Liederabend „Aus meinem Leben – Eine musikalische Biographie“, am 29. Juli, 20 Uhr in der Kirche St. Pius in Würselen. Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine Zeitreise durch ihr Leben und beweist sich als musikalische Erzählerin, ihre brillanten Texte gehen nahtlos über in Lieder, die in ihrer Interpretation neu und anders klingen. Hanna Schygulla hat nichts von ihrer einzigartigen Ausstrahlung verloren, der Melancholie, der Kraft und dem verwirrend-schönen Ausdruck in ihrem Gesicht, das ihre Filmfiguren von Effi Briest über Maria Braun, Petra von Kant bis Lilli Marleen in den Filmen von Rainer Werner Fassbinder so nachhaltig geprägt hat. Begleitet wird sie auf ihrer ganz persönlichen Reise in die Vergangenheit von ihrem hervorragenden Pianisten, Stephan Kanyar.



kultur2011_12Roetgen, 10. / 11. September
Elefanten haben nicht nur ein dickes Fell sondern auch eine empfindsame Seele, „Elefanten vergessen nie“. So ist auch der Titel des Stückes, mit dem die „Pyromantiker“ ihr Publikum am 10. September, 18.30 Uhr und am 11. September, 16 Uhr im Bürgersaal in Roetgen verzaubern wollen. Der weiße Clown Herb van North vom „Zirkus Nord“ möchte den großen weißen Elefanten des „Zirkus Süd“ für eine „Zaubershow zur Rettung des Eisberge“ kaufen. Dazu verhandelt er mit August Malimbo vom „Zirkus Süd“. Da sie einander nicht verstehen, kommt es zu kuriosen Spielen und allerhand Missverständnissen. Eisbär, Pinguin, Affe und Nashorn werden gegen Schneehasen eingetauscht und als auch noch Feuer ausbricht und die Erdplatte in Flammen steht, strebt die zauberhafte und funkensprühende Geschichte über Mensch und Tier im Zeitalter globaler Erwärmung und schmelzender Pole im Treibhaus Erde ihrem Höhepunkt entgegen.

 

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