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Start · KuK-Veranstaltungen · Veranstaltungen 2005 · P. ZAMIKHOVSKY & A. GOGUADZE (06.03. - 01.05.2005)

P. ZAMIKHOVSKY & A. GOGUADZE (06.03. - 01.05.2005)

zamikgogu

Pavel Zamikhovsky & Albert Goguadze: VOM NATURALISMUS ZUM MARASMUS

calendar Eröffnung am 6. März 2005 um 11.00 Uhr.

Ausstellungsdauer: 06.03. - 01.05.2005

Vom 06.03.2005 bis 01.05.2005 präsentiert der Kreis Aachen in den Ausstellungs-Räumen des KuK die Ausstellung: „Vom Naturalismus zum Marasmus“ mit neuen Arbeiten der Moskauer Künstler Albert Goguadze und Pavel Zamikhovsky.

Albert Goguadze, Jahrgang 1935, in Batumi Georgien geboren, lebt seit 1967 in Moskau. Er studierte Kunst und Grafik an der Kunstakademie in Tbilissi. Begegnungen mit Skulpturen von Ersja, Bildern von Pirosmani und Zeichnungen von Lado Gudjashvili haben seine Kunst geprägt. Seine wesentliche Methode beim Malen eines Bildes besteht in der freien Improvisation. Obwohl es Ihm widerstrebt seine Kunst mit einem Ismus zu beschreiben lautet seine Devise „Vom Naturalismus zum Marasmus“. Der aus der Medizin stammende Begriff Marasmus, der einen krankheitsbedingten Kräfteverfall des menschlichen Körpers bezeichnet, heißt im georgischen „peripetan“. Ins deutsche lässt sich dieser Begriff allerdings auch mit einer anderen Bedeutung rückübersetzen: „Von Farbe zu Farbe fortschreiten“.
„Entscheidend für mich ist, dass von einem Bild keine negative Energie ausstrahlt.“
Albert Goguadze gehörte zum Kreis „verfolgter“ Künstler und Moskauer Dissidenten, die nach dem Zerfall der Sowjetunion, unter der Bezeichnung „Nonkonformisten“, die neuere russische Kunstgeschichte maßgeblich beeinflusst haben. Im Gegensatz zu Künstlern wie Ilya Kabakov hat Goguadze Moskau nie verlassen. Goguadze hatte seit 1971 Ausstellungen in Moskau, Tblissi, New York, Koblenz, Saarbrücken, Düsseldorf und Köln.

Pavel Zamikhovsky, Jahrgang 1947, in Moskau geboren, lebt seit 1994 in Köln. Seine Objekte und Skulpturen aus Keramik scheinen aus einer anderen naturverbundenen Zeit zu stammen. Sie zeichnen sich durch eine harmonische Formensprache und eine erdverbundene, warme Farbgestaltung aus. Seine Glasurtechniken, aus traditionellen Formen der Keramikherstellung weiterentwickelt, erzeugen eine spannungsreiche Oberflächenstruktur die an Formen aus der Natur, wie Kieselsteine und Baumrinde erinnert. Zamikhovsky präsentiert seine Skulpturen meist auf dem Boden, so dass sie dem Betrachter oft wie zufällig gewachsene Strukturen erscheinen.
Die beiden befreundeten Künstler haben für Monschau eine gemeinsame Ausstellung konzipiert.

Eintritt frei!

Fotos der Ausstellung

Fotos: Bernd Held

kukhaus

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